Menschen bei Vodafone

Das Team für Notfälle – Hochwasser-Krisenmanagement

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In ständiger Alarmbereitschaft zu sein, daran sind sie gewöhnt, es gehört zu ihrem Job. Oana Nicolcea, Sy Hain Taing und Kevin Sturm gehören zum 12-köpfigen Krisenmanagement-Team aus dem Technik-Bereich von Vodafone Deutschland. Viele Menschen haben ihnen zu verdanken, dass die Netze bei Hochwasser-Katastrophen weitgehend stabil bleiben oder schnellstmöglich wieder zur Verfügung stehen. Was aber macht einen Krisen-Einsatz besonders erfolgreich? Wie wird man Krisenmanager? Was macht man, wenn es eine keine Krise gibt?

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Das Krisenmanagement-Team von Vodafone sorgt dafür, dass die Netze bei Hochwasser-Katastrophen stabil blieben oder schnellstmöglich wieder zur Verfügung stehen. © Vodafone

„Bei der jüngsten Hochwasser-Katastrophe wurden wir bereits alarmiert, bevor der Himmel seine Schleusen öffnete“, sagt Oana Nicolcea. „Bereits vor dem Hochwasser und währenddessen wurden unsere Betriebsgebäude und Mobilfunk-Stationen zusätzlich gesichert – etwa durch Sandsäcke und Installation von Pumpen.“ Das zeigte Erfolg: Das Mobilfunk-Netz blieb weitgehend stabil, sodass die Behörden ihre Katastrophenwarnungen via Cell Broadcast auf die Handys ausliefern und die Menschen ihre Notrufe an die 112 absetzen konnten. Dabei wurde sogar der Standort des Anrufs an die Rettungsleitstellen übertragen. Ein stabiles Mobilfunk-Netz ist für die Menschen auch wichtig, weil sie in Krisensituationen ein erhöhtes Kommunikationsbedürfnis haben. Hilfsaktionen und Aufräum-Arbeiten wurden ebenfalls per Mobilfunk koordiniert.

Die Frau für die Koordination im Krisen-Team

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Oana Nicolcea ist Hochwasser-Krisenmanagerin bei Vodafone. Dank ihr bleiben die Netze bei Flutkatastrophen weitestgehend stabil. © Vodafone

Genau diese Koordination gefällt Oana Nicolcea besonders. Sie ist 34 Jahre alt und arbeitet seit 2017 bei Vodafone. Sie kommt aus Rumänien, wo sie einen Bachelor in Telekommunikation erhielt, und machte dann in Deutschland eine Weiterbildung zur Netzwerk-Ingenieurin, wodurch sie auch zu ihrem aktuellen Job kam. Beim Krisenmanagement macht ihr der enge Kontakt zu Technikern besonders Freude. Gute Kommunikation im Team und regelmäßiger, schneller Austausch sind für schnelle Erfolge elementar. Für die Zukunft, sagt sie, muss das Hochwasser-Krisenmanagement-Team noch besser an die Umstände angepasst und in den Abläufen optimiert werden. „Hochwasser werden immer häufiger und stärker, da müssen wir gut vorbereitet sein und mit noch mehr Einsätzen rechnen.“

Wie stark diese Hochwasser sein können, konnte man in Süddeutschland sehen. Im Festnetz wurden durch das Hochwasser vier Betriebsgebäude in Gröbenzell, Karlsfeld, Wertingen und Pfaffenhofen/Schrobenhausen geflutet und rund 127 örtliche Netzelemente waren von Ausfällen betroffen. Dadurch gab es zunächst Festnetz-Ausfälle in insgesamt mehr als 30 Gemeinden. Oana, Kevin und Sy Hain arbeiteten rund um die Uhr daran, zusammen mit den Technik-Teams und örtlichen Dienstleistern, alle Netzelemente schnellstmöglich zu reparieren, zu ersetzen und wieder ans Netz zu bringen. Dazu wurden Gebäude abgepumpt und Notstrom-Aggregate installiert. Es wurden Kabel erneuert und defekte Bauteile durch neue Netzelemente ersetzt. Auch wurden zahlreiche Sicherheitsaspekte vor der Wieder-Inbetriebnahme analysiert. Nach Inbetriebnahme der Betriebsgebäude wurden die Menschen kontaktiert, deren Modems nicht automatisch wieder online waren.

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Kevin Sturm aus dem Hochwasser-Krisenmanagement kennt das Kabelnetz genau. © Vodafone

Für solche Fälle ist Kevin Sturm der richtige Mann. Er ist 43 Jahre alt und seit 2016 im Team. Das Kabelnetz kennt er wie seine Westentasche – nicht nur in Notfällen, sondern auch bei allgemeinen Problemen. Kevin kann gar nicht mehr zählen, wie oft er schon Modems von Kunden zum Laufen gebracht hat, die schon fast aufgegeben wurden. Mit seiner Expertise hat er auch bei der Katastrophe im Ahrtal mit angepackt, damit möglichst viele Haushalte schnell wieder Netz hatten. Ganz so verheerend waren die Unwetter in Süddeutschland zum Glück nicht, doch auch hier gab es für ihn eine Menge zu tun. Mit großem Erfolg: Nur 14 Tage nach der Hochwasser-Katastrophe waren bereits mehr als 90 Prozent der ursprünglich betroffenen Haushalte wieder vollständig an das Festnetz angebunden – auch dank des Krisenmanagement-Teams.

Der Mann für die Prozess-Optimierung im Krisen-Team

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Sy Hain Taing ist Hochwasser-Krisenmanager bei Vodafone und mit seinen 23 Jahren Erfahrung bei Vodafone ein wertvolles Teammitglied. © Vodafone

Nach Krisen analysiert das Krisen-Team immer die Learnings, um Verbesserungen für künftige Krisen zu finden. Dieser Aufgabe der Optimierung nimmt sich Sy Hain Taing an. Er ist 49 Jahre alt und mit seinen 23 Jahren Erfahrung bei Vodafone ein wertvolles Teammitglied. Seit 2006 ist er in der Düsseldorfer Vodafone-Zentrale im Einsatz. Er kümmert sich zum Beispiel um die mobilen Standorte, die bei Unwettern zum Einsatz kommen. In ruhigeren Phasen entwickelt er außerdem Automatisierungsprozesse mit denen interne Prozesse und Abläufe im Team optimiert werden können und betreut Projekte abseits des Hochwasser-Managements. Mit seinen zwei Töchtern schaut er sehr gerne Fußball. Für die Vorbereitungen auf die EM kommt ihm sein Technik-Hintergrund zugute – den Fahnenmast im Garten kann er selbst aufstellen. Auch wenn man sich keine Unwetter wünscht, ist es doch wichtig stehts vorbereitet zu sein. Mit guter Koordination, schneller Vernetzung und optimierten Abläufen kann man sich auf das Krisenmanagement-Team in jeder Situation verlassen – und hofft doch, dass sie ihre Zeit nur noch mit der Entwicklung neuer Produkte und Unterstützung vom Alltagsgeschäft verbringen müssen.

Vodafone Faces zeigt Menschen bei Vodafone

Die Serie 'Vodafone Faces' zeigt Mitarbeitende von Vodafone im Portrait. Menschen bei Vodafone engagieren sich beruflich wie privat in unterschiedlichen Projekten und Themen. So wie das Krisenteam aus der Technik, das zum Beispiel bei Hochwasser dafür sorgt, dass die Netze stabil bleiben oder schnellstmöglich wieder zur Verfügung stehen.

Vodafone Deutschland

Vodafone ist einer der führenden Kommunikationskonzerne Deutschlands. Die Vodafone-Netze verbinden: Menschen und Maschinen, Familien und Freunde sowie Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Millionen Menschen sind Vodafone-Kunden – ob sie surfen, telefonieren oder fernsehen; ob sie ihr Büro, ihr Zuhause oder ihre Fabrik mit Vodafone-Technologie vernetzen.

Die Düsseldorfer liefern Internet, Mobilfunk, Festnetz und Fernsehen aus einer Hand. Als Digitalisierungsexperte der deutschen Wirtschaft ist Vodafone vertrauensvoller Partner für Start-ups, Mittelständler genau wie DAX-Konzerne. Mit mehr als 30 Millionen Mobilfunk-, über zehn Millionen Breitband- und rund zwölf Millionen TV-Kunden sowie zahlreichen digitalen Lösungen erwirtschaftet Vodafone Deutschland mit rund 15.000 Mitarbeitenden einen jährlichen Gesamtumsatz von etwa 13 Milliarden Euro. Vodafone treibt den Infrastruktur-Ausbau in Deutschland voran und erreicht in seinem bundesweiten Kabel-Glasfasernetz zwei Drittel aller deutschen Haushalte mit Gigabit-Geschwindigkeit. Gemeinsam mit seinem Partner OXG bauen die Düsseldorfer in den kommenden Jahren bis zu sieben Millionen neue FTTH Glasfaser-Anschlüsse. Mit seinem 5G-Netz erreicht Vodafone mehr als 90 Prozent der Bevölkerung in Deutschland. Vodafones Maschinen-Netz (Narrowband IoT) für Industrie und Wirtschaft funkt auf mehr als 97% der deutschen Fläche.

Vodafone Deutschland ist mit einem Anteil von rund 30 Prozent am Gesamtumsatz die größte Landesgesellschaft der Vodafone Gruppe, einem der größten Telekommunikationskonzerne der Welt. Vodafone hat weltweit über 300 Millionen Mobilfunk- und Festnetz-Kunden und eine der größten IoT-Plattformen.

Vodafone schafft eine bessere Zukunft für alle. Denn: Technologie ebnet den Weg für ein digitales Morgen. Und bietet Chancen für den Schutz des Planeten. Vodafone arbeitet kontinuierlich daran, sein Geschäft nachhaltiger zu betreiben und die Umwelt zu schützen. Die Ziele: Bis 2025 CO2-neutral und bis 2040 emissionsfrei zu werden. Bereits heute wird der Strombedarf von Vodafone Deutschland zu 100 Prozent durch erneuerbare Energien gedeckt.

Diversität ist in der Unternehmenskultur von Vodafone fest verankert und wird durch zahlreiche Maßnahmen gefördert. Dazu zählen Angebote zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf ebenso wie Netzwerke für Frauen, Väter oder LGBT. Vodafone respektiert und wertschätzt alle Menschen: unabhängig von ethnischer Herkunft, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung, Geschlechtsidentität, Glauben, Kultur oder Religion.

Weitere Informationen: www.vodafone-deutschland.de oder www.vodafone.com.

*Gender-Hinweis

Lediglich aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird häufig nur die grammatisch männliche Form verwendet. Gemeint sind stets Menschen jeglicher geschlechtlicher Identität.