Zum Tag des Notrufs am 11. Februar meldet Vodafone drei wichtige Neuerungen: Die bewährte Notruf-Technologie AML (Advanced Mobile Location), die bei Handy-Notrufen an die '112' bereits Menschenleben rettet, wird auch auf den Polizei-Ruf '110' ausgeweitet und bereits in einigen Bundesländern genutzt. Gleichzeitig gehen die leidigen, unbeabsichtigten 'Notrufe aus der Hosentasche' drastisch auf unter fünf Prozent der Notrufe zurück. Und für den automatischen Notruf bei Autounfällen (eCall) fällt der Startschuss für die nächste Generation.
Rund 30 Millionen Notrufe gehen jedes Jahr bei den Leitstellen von Feuerwehr und Polizei in Deutschland ein. Dank der Mobilfunk-Technologie AML wird bei einem Notruf an die '112' der genaue Standort des Anrufers automatisch an die Rettungsleitstelle übertragen, sodass die Retter (Notärzte, Rettungswagen mit Rettungssanitätern usw.) den genauen Unglücksort sehr schnell finden können. Das rettet Leben, wenn jede Sekunde zählt. AML wurde auf Mit-Initiative von Vodafone inzwischen überall in Deutschland eingeführt und in allen Telefonanlagen der Rettungsleitstellen sowie in allen Mobilfunk-Stationen in Betrieb genommen. Ergänzend ist moderne Rettungssoftware im Einsatz, über die alle wichtigen Einsatzdaten und Maßnahmen der Retter erfasst werden – diese Informationen werden dann – im Sinne einer lückenlosen Weiterbehandlung – direkt an das Krankenhaus übermittelt.
Die gute Nachricht: AML wird jetzt schrittweise auch für den Polizeiruf '110' eingeführt. Die technische Grundlage steht im Mobilfunk-Netz bereit und mindestens 13 Bundesländer haben bereits verkündet, dass sie die rechtlichen Voraussetzungen für die Einführung geschaffen oder bereits den (Probe-) Betrieb gestartet haben: Schleswig-Holstein, Brandenburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Berlin, Niedersachsen, Sachsen, Bayern, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz, Saarland, Thüringen und Hamburg. Weitere Länder befinden sich in Prüfung oder Vorbereitung. Vodafone begrüßt diese Entwicklung: Auch die Polizei gewinnt wertvolle Zeit, wenn sie bei Anrufen an die '110' zu akuten Gefahren, Straftaten (Überfall, Einbruch, Körperverletzung usw.) oder zu verdächtigen Situationen den Standort des Anrufers automatisch übermittelt bekommt. Denn die Einsatzkräfte der Polizei gelangen dank AML auch dann schnell zum Tat- oder Unfallort, wenn die Bürgerinnen und Bürger beim Anruf an die '110' ihren Standort nicht genau angeben können.
Ungewollte 'Notrufe aus der Hosentasche' sind seit Jahren ein ärgerliches Phänomen. Diese Fehlalarme kosten die Rettungsdienste wichtige Ressourcen und Zeit. Hier gibt es aber eine klare Entspannung. Noch vor zwei Jahren verzeichneten die Rettungsleitstellen einen Anteil von bis zu 30 Prozent an 'Hosentaschenanrufen' – verursacht u.a. durch ein Software-Update im Android-Betriebssystem, bei dem das Telefon bei Erschütterungen oder bestimmten Bewegungen automatisch den Notruf wählte. Dieser Anteil ist nach Vodafone-Berechnungen auf aktuell unter 5 Prozent heruntergegangen.
„Grund dafür sind insbesondere System-Updates und sowie häufigere Nutzung von Display-Sperrfunktionen. Außerdem verwenden Nutzer häufiger Schutzhüllen, die das Display abdecken und so ungewollte Reaktionen des Touchscreens verhindern“, erklärt Marc Hölzer, Bereichsleiter Netz-Entwicklung bei Vodafone.
Die Mobilfunk-Netzbetreiber Vodafone, Deutsche Telekom und O2 Telefónica haben Ende Januar 2026 das neue Auto-Notrufsystem 'Next Generation Emergency Call' (NG eCall) in ihren Netzen gestartet. Die Verbindung wird über das modernere 4G-(LTE)-Netz und perspektivisch über das 5G-Netz hergestellt. Standort- und Fahrzeugdaten gelangen schneller als bisher an die Notrufzentralen. Die Einführung von NG eCall bietet eine Reihe von Verbesserungen. Der Rufaufbau zu den Fahrzeuginsassen erfolgt deutlich schneller. Dritte können perspektivisch neue Anwendungen im Zusammenhang mit Notrufen entwickeln. Denkbar ist beispielsweise eine Übertragung von zusätzlichen Informationen wie den medizinischen Daten der Fahrzeuginsassen über die schnellere Verbindung – wenn die Insassen damit einverstanden sind. Auch Live-Bilder von im Auto verbauten Kameras können übertragen werden.
Rettungskräfte erhalten künftig schneller als bisher einen umfassenden Überblick über das Unfallgeschehen und sie können sich schon während der Fahrt auf den Einsatz vorbereiten.
Netzbetreiber starten neue Notruf-Technologie für Autos
Seit Januar 2026 ist das Notrufsystem der neuesten Generation in Europa für alle neuen Fahrzeugmodelle verpflichtend, um eine Zulassung zu erhalten. Ein Jahr später, ab Januar 2027, muss NG eCall dann auch in allen Neufahrzeugen verbaut werden. Das bisherige und technisch veraltete Notrufsystem 'eCall' bleibt zunächst weiterhin aktiv. Die Nachfolge-Generation kommt zum Einsatz, wenn sowohl die Fahrzeuge als auch die Leitstellen das neue System unterstützen. Trifft dies nicht zu, wird der Notruf wie bisher über das alte System abgewickelt. Beide Notruf-Generationen laufen also vorerst parallel – und beide sind bundesweit im Vodafone-Netz implementiert.
Vodafone ist einer der führenden Kommunikationskonzerne Deutschlands. Die Vodafone-Netze verbinden: Menschen und Maschinen, Familien und Freunde sowie Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Millionen Menschen sind Vodafone-Kunden – ob sie surfen, telefonieren oder fernsehen; ob sie ihr Büro, ihr Zuhause oder ihre Fabrik mit Vodafone-Technologie vernetzen.
Die Düsseldorfer liefern Internet, Mobilfunk, Festnetz und Fernsehen aus einer Hand. Als Digitalisierungsexperte der deutschen Wirtschaft ist Vodafone vertrauensvoller Partner für Start-ups, Mittelständler genau wie DAX-Konzerne. Mit fast 30 Millionen Mobilfunk-, über 10 Millionen Breitband- und rund 9 Millionen TV-Kunden sowie zahlreichen digitalen Lösungen erwirtschaftet Vodafone Deutschland mit rund 14.000 Mitarbeitenden einen jährlichen Gesamtumsatz von etwa 13 Milliarden Euro. Vodafone treibt den Infrastruktur-Ausbau in Deutschland voran und erreicht in seinem bundesweiten Kabel-Glasfasernetz zwei Drittel aller deutschen Haushalte mit Gigabit-Geschwindigkeit. Gemeinsam mit seinem Partner OXG bauen die Düsseldorfer in den kommenden Jahren bis zu sieben Millionen neue FTTH Glasfaser-Anschlüsse. Mit seinem 5G-Netz erreicht Vodafone mehr als 94 Prozent der Bevölkerung in Deutschland. Vodafones Maschinen-Netz (Narrowband IoT) für Industrie und Wirtschaft funkt auf mehr als 97% der deutschen Fläche.
Vodafone Deutschland ist mit einem Anteil von rund 33 Prozent am Gesamtumsatz die größte Landesgesellschaft der Vodafone Gruppe, einem der größten Telekommunikationskonzerne der Welt. Vodafone hat weltweit über 360 Millionen Mobilfunk- und Festnetz-Kunden und eine der größten IoT-Plattformen.
Vodafone schafft eine bessere Zukunft für alle. Denn: Technologie ebnet den Weg für ein digitales und nachhaltigeres Morgen von Menschen und Unternehmen. Dabei verpflichtet sich der Konzern, seinen ökologischen Fußabdruck zu reduzieren. Das Ziel: bis 2040 Netto-Null-Emissionen.
Diversität ist in der Unternehmenskultur von Vodafone fest verankert und wird durch zahlreiche Maßnahmen gefördert. Dazu zählen Angebote zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf ebenso wie Netzwerke für Frauen, Väter oder LGBT+. Vodafone respektiert und wertschätzt alle Menschen: unabhängig von ethnischer Herkunft, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung, Geschlechtsidentität, Glauben, Kultur oder Religion.
Weitere Informationen:
www.vodafone-deutschland.de oder www.vodafone.com.
*Gender-Hinweis
Lediglich aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird häufig nur die grammatisch männliche Form verwendet. Gemeint sind stets Menschen jeglicher geschlechtlicher Identität.