Please mind the gap – Equal Pay Day 2026

Daten als Antrieb für faire Entlohnung

Aus Themenspecial:

Diversity & Inklusion
  • Vodafone reduziert den bereinigten Gender Pay Gap auf 2,3 %
  • Automatisierte Software signalisiert Gehaltsunterschiede proaktiv
  • EU‑Entgelttransparenzrichtlinie ab Juli 2026: Vodafone lebt Transparenz bereits heute durch etablierten internen Auskunftsprozess
  • HR-Chefin Bettina Günther: „Das Geschlecht darf kein Grund für mehr oder weniger Gehalt sein“

Heute ist Equal Pay Day: Der Tag, bis zu dem Frauen in Deutschland rechnerisch unbezahlt gearbeitet haben. Grund dafür ist der unbereinigte Gender Pay Gap – der durchschnittliche Einkommensunterschied zwischen Männern und Frauen. Ein Feiertag? Wohl kaum. Vielmehr ein Anlass, um auf Ungleichheiten aufmerksam zu machen. Vodafone nutzt den Aktionstag, um auf die Maßnahmen zu verweisen, die im Unternehmen 365 Tage im Jahr für eine möglichst faire Bezahlung unabhängig vom Geschlecht sorgen. Die wichtigsten Werkzeuge dafür: Daten und Transparenz. Aktuelle Zahlen zeigen: Vodafone hat den bereinigten Gender Pay Gap im vergangenen Jahr erneut reduziert. Er liegt jetzt bei nur noch 2,3 Prozent – und damit deutlich unter dem bundesweiten Durchschnitt.

2,3 Prozent

beträgt der bereinigte 'Gender Pay Gap' bei Vodafone. In Deutschland liegt dieser unverändert bei 6 Prozent.

Newsbite

Konsequent, datenbasiert und mit messbarem Erfolg

Seit 2017 analysiert Vodafone Vergütungsstrukturen mit einer regelbasierten Software, die geschlechterspezifische Unterschiede automatisch erkennt und adressiert. Die Lösung wird fortlaufend weiterentwickelt und hat maßgeblich dazu beigetragen, die Lohngleichheit im Unternehmen spürbar zu verbessern. Ergänzend setzt Vodafone auf objektive Entgeltkriterien im gesamten Employee Lifecycle, regelmäßige Sensibilisierung der Führungskräfte sowie eine Eltern-Policy, die flexible Arbeitszeiten und -modelle ermöglicht.

 "Lohngerechtigkeit ist kein Selbstläufer. Für uns steht fest: Faire und nachvollziehbare Bezahlung ist Grundlage für unsere Unternehmenskultur – und ein klarer Wettbewerbsvorteil. Wer Talente gewinnen und halten will, braucht transparente und messbare Strukturen", sagt Bettina Günther, HR-Chefin von Vodafone.

Data-based Equal Pay – in jeder Karrierephase

Ob im Einstellungsprozess, bei Beförderungen oder Weiterqualifizierungen – faire und gleiche Bezahlung wird bei Vodafone in allen Phasen der Personalplanung und -entwicklung berücksichtigt. Gehälter werden nach objektiven Kriterien festgelegt – basierend auf Funktion, Qualifikation und Leistung. Geschlecht, Herkunft oder Identität spielen dabei keine Rolle.

Eine entscheidende Bedeutung hat die von einer Vodafone-Mitarbeiterin selbst entwickelte Fair-Pay-Software. Sie zeigt bei Gehaltsangeboten automatisch, wie die Vergütung von Frauen im Vergleich zu Männern in vergleichbaren Rollen aussieht – sowohl im Fachbereich als auch unternehmensweit.

"Wir haben früh begonnen, unbewusste Verzerrungen datenbasiert sichtbar zu machen und systematisch abzubauen“, betont Anja Knauff, Senior HR‑Managerin und Fair‑Pay‑Expertin bei Vodafone. "Mit unserem Tool und weiteren Maßnahmen machen wir faire Bezahlung zur Normalität – nicht zur Ausnahme. Dass der bereinigte Gender Pay Gap heute bei 2,3 Prozent liegt, zeigt: Konsequente, datenbasierte Arbeit wirkt.“

Die Entgelthöhe richtet sich entweder nach Tarifvertrag oder nach klar definierten Stellenbewertungen und Gehaltsbandbreiten. Auch die Vodafone Eltern-Policy leistet einen Beitrag zur Reduzierung des Gender Pay Gaps: So werden beispielsweise Mütter in Elternzeit bei Gehaltsrunden berücksichtigt.

Mehr Transparenz dank 'Right to Ask'‑Prozess

Was ab dem 7. Juli 2026 mit der EU‑Entgelttransparenzrichtlinie europaweit verpflichtend wird, lebt Vodafone bereits heute: Über ein digitales Verfahren können Mitarbeitende jederzeit Auskunft über ihre Vergütung anfordern. Damit erhalten sie Einblick in die Kriterien der eigenen Entgeltfindung sowie Median‑Vergütungswerte einer Vergleichsgruppe des jeweils anderen Geschlechts. Diese Vergleichsgruppe wird nach klar definierten gesetzlichen und betrieblichen Kriterien gebildet – etwa nach Gesellschaft, Tätigkeit, Tarifgruppe oder Gehaltsband und Führungsverantwortung. Entgeltunterschiede können dabei vielfältige, nicht geschlechtsbezogene Ursachen haben – etwa Berufserfahrung, Betriebszugehörigkeit, Qualifikation, Leistung oder marktspezifische Faktoren. Liegen dennoch auffällige Abweichungen vor, wird obligatorisch geprüft – und gegebenenfalls nachgebessert.

Damit macht Vodafone aus der rechtlichen Verpflichtung zur Entgelttransparenz eine strategische Chance für nachhaltige authentische Unternehmensführung – um Transparenz zu schaffen, Vertrauen zu stärken und sicherzustellen, dass Vergütung fair, nachvollziehbar und diskriminierungsfrei erfolgt.

Gender Pay Gap im bundesweiten Vergleich

In Deutschland liegt der unbereinigte Gender Pay Gap – die reine Differenz der Brutto-Stundenlöhne – derzeit bei 16 Prozent. Der bereinigte Gender Pay Gap zwischen Frauen und Männern bei gleicher Ausbildung und Qualifikation beläuft sich auf 6 Prozent. Bei Vodafone beträgt diese entsprechende Entgelt-Differenz aktuell 2,3 Prozent, wenn das Alter und die Betriebszugehörigkeit herausgerechnet werden.

Equal Pay Award

Vodafone ist 2023 mit dem 'German Equal Pay Award' ausgezeichnet worden

Vodafone Deutschland

Vodafone ist einer der führenden Kommunikationskonzerne Deutschlands. Die Vodafone-Netze verbinden: Menschen und Maschinen, Familien und Freunde sowie Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Millionen Menschen sind Vodafone-Kunden – ob sie surfen, telefonieren oder fernsehen; ob sie ihr Büro, ihr Zuhause oder ihre Fabrik mit Vodafone-Technologie vernetzen.

Die Düsseldorfer liefern Internet, Mobilfunk, Festnetz und Fernsehen aus einer Hand. Als Digitalisierungsexperte der deutschen Wirtschaft ist Vodafone vertrauensvoller Partner für Start-ups, Mittelständler genau wie DAX-Konzerne. Mit fast 30 Millionen Mobilfunk-, über 10 Millionen Breitband- und rund 9 Millionen TV-Kunden sowie zahlreichen digitalen Lösungen erwirtschaftet Vodafone Deutschland mit rund 14.000 Mitarbeitenden einen jährlichen Gesamtumsatz von etwa 13 Milliarden Euro. Vodafone treibt den Infrastruktur-Ausbau in Deutschland voran und erreicht in seinem bundesweiten Kabel-Glasfasernetz zwei Drittel aller deutschen Haushalte mit Gigabit-Geschwindigkeit. Gemeinsam mit seinem Partner OXG bauen die Düsseldorfer in den kommenden Jahren bis zu sieben Millionen neue FTTH Glasfaser-Anschlüsse. Mit seinem 5G-Netz erreicht Vodafone mehr als 94 Prozent der Bevölkerung in Deutschland. Vodafones Maschinen-Netz (Narrowband IoT) für Industrie und Wirtschaft funkt auf mehr als 97% der deutschen Fläche.

Vodafone Deutschland ist mit einem Anteil von rund 33 Prozent am Gesamtumsatz die größte Landesgesellschaft der Vodafone Gruppe, einem der größten Telekommunikationskonzerne der Welt. Vodafone hat weltweit über 360 Millionen Mobilfunk- und Festnetz-Kunden und eine der größten IoT-Plattformen.

Vodafone schafft eine bessere Zukunft für alle. Denn: Technologie ebnet den Weg für ein digitales und nachhaltigeres Morgen von Menschen und Unternehmen. Dabei verpflichtet sich der Konzern, seinen ökologischen Fußabdruck zu reduzieren. Das Ziel: bis 2040 Netto-Null-Emissionen.

Diversität ist in der Unternehmenskultur von Vodafone fest verankert und wird durch zahlreiche Maßnahmen gefördert. Dazu zählen Angebote zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf ebenso wie Netzwerke für Frauen, Väter oder LGBT+. Vodafone respektiert und wertschätzt alle Menschen: unabhängig von ethnischer Herkunft, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung, Geschlechtsidentität, Glauben, Kultur oder Religion.

Weitere Informationen:
www.vodafone-deutschland.de oder www.vodafone.com.

*Gender-Hinweis

Lediglich aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird häufig nur die grammatisch männliche Form verwendet. Gemeint sind stets Menschen jeglicher geschlechtlicher Identität.

Autor:in

Verena Kolb

Digital Communications

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