150. Jahrestag des Telefonats

Ein Meilenstein der Kommunikation

  • Bell erfand vor 150 Jahren das Telefon und prägte die moderne Kommunikation
  • Telekommunikation entwickelte sich vom Festnetz zum Mobilfunk
  • Satelliten-Kommunikation ergänzt künftig bestehende Mobilfunk-Netze

Heute passt es in jede Hosentasche und wird längst nicht mehr nur zum Telefonieren genutzt. Das Smartphone ist ein multifunktionales Allzweckgerät und der Höhepunkt einer Entwicklung, die vor 150 Jahren begann. Am 14. Februar 1876 stellte der Schotte Alexander Graham Bell der Welt das erste Telefon vor. Diese Erfindung revolutionierte die Kommunikation. Zum ersten Mal waren Menschen in der Lage, aus der Ferne in Echtzeit miteinander zu sprechen. Es war ein Meilenstein der Technik-Geschichte, der den Grundstein für viele weitere Technologie-Sprünge hin zu den aktuellen Telekommunikationsnetzen und -geräten legte. Heute prägen neue Entwicklungen die Telekommunikation. Dazu gehört der Mobilfunk aus dem Weltall, aber auch der Rückgang der klassischen Telefonie.

18 Mrd. Gesprächsminuten weniger

als noch vor 5 Jahren. Da waren es noch 163 Milliarden im Mobilfunk. Heute sind es nur noch 145 Milliarden.

Newsbite

Sowohl im Festnetz als auch im Mobilfunk geht das Gesprächsvolumen schon seit Jahren zurück (Quelle: BNetzA: Bundesnetzagentur - Digitales und Telekommunikation). Waren es in Deutschland vor 5 Jahren beispielsweise noch 163 Milliarden abgehende Mobilfunk-Gesprächsminuten in Deutschland, lag diese Zahl nach Berechnung der Bundesnetzagentur drei Jahre später nur noch bei 145 Milliarden. Das über Festnetze abgewickelte Gesprächsvolumen im Jahr 2024 ging gegenüber dem Vorjahr laut Bundesnetzagentur auf 57 Mrd. Gesprächsminuten zurück. 

Das ist keine Überraschung angesichts der starken Konkurrenz durch Datendienste – denn gleichzeitig nimmt die Anzahl von Gesprächen über Messenger wie WhatsApp oder Threema zu. Das gilt auch für Videogespräche. Gewandelt hat sich auch die Alltagskommunikation: Sie ist geprägt durch Sofortnachrichten, die als Texte, Fotos, Sprachnachrichten, Videos oder Emojis verschickt werden. Klassische Telefonie verliert an Bedeutung.

Das waren die wichtigsten Entwicklungen im deutschen Telekommunikationsmarkt

  • Einführung des Telefons und Aufbau des Festnetzes: Nach Graham Bells Erfindung verbreitete sich das Telefon auch in Deutschland. Ab den 1880er-Jahren entstand ein flächendeckendes Festnetz, das Kommunikation über weite Strecken ermöglichte.
  • Liberalisierung und Privatisierung: Mit der Postreform in den 1990er-Jahren wurde der Telekommunikationsmarkt geöffnet. Die Deutsche Bundespost wurde zur Deutschen Telekom, neue Anbieter wie Vodafone kamen hinzu und der Wettbewerb belebte den Markt.
  • Mobilfunk und Digitalisierung: Der Start des Mobilfunks in den 1990er-Jahren veränderte das Kommunikationsverhalten grundlegend. Mit der Einführung von GSM, später UMTS und LTE, wurde mobiles Telefonieren und Surfen für alle möglich. Heute ist das 5G-Netz Grundlage für die Digitalisierung Deutschlands.
  • Breitbandausbau und Glasfaser: In den letzten Jahren steht der Ausbau schneller Internet-Verbindungen im Mittelpunkt. Glasfaser-Verbindungen sorgen für hohe Datenraten und ermöglichen neue digitale Anwendungen. DSL-Technologie steht vor dem Aus.

Telekommunikationsentwicklungen – was kommt als Nächstes?

150 Jahre nach der Erfindung des Telefons durch Alexander Graham Bell steht die nächste Entwicklung in der Telekommunikationsbranche bevor: die Handy-Kommunikation direkt über Satellit mit handelsüblichen Smartphones. Unternehmen wie Starlink, Amazon Leo und AST Space Mobile, an dem Vodafone beteiligt ist, arbeiten daran, diese Technologie für alle zugänglich zu machen.

Marc Hölzer, der als Bereichsleiter Netz-Entwicklung seit drei Jahrzehnten Mobilfunk-Netze bei Vodafone aufbaut, ordnet die Entwicklung ein: „Mobilfunk über Satellit wird die bestehenden Netze ergänzen, sie aber nicht ersetzen.“

Satelliten-Mobilfunk

Deutschland bekommt das Betriebszentrum für das Satelliten-Netzwerk von Vodafone und AST SpaceMobile

Zurück zum ersten Anruf: von Schallwellen und Patentstreitigkeiten

Das Gerät von Alexander Graham Bell nutzte die Prinzipien des Elektromagnetismus, um Schallwellen in elektrische Impulse umzuwandeln, die durch Drähte gesendet und dann wieder in Schall umgewandelt wurden.  

Unter Historikern ist umstritten, ob Alexander Graham Bell der eigentliche Erfinder des Telefons war. Gleich mehrere Tüftler forschten damals parallel an den Grundlagen, darunter auch der Deutsche Johann Philipp Reis. Und nahezu zeitgleich gingen die ersten Unterlagen beim Patentamt ein. Was folgte, war nicht nur der erste Telefonanruf von Bell an seinen Assistenten Watson, sondern auch eine Patentstreitigkeit, aus der Bell als Sieger hervorging.

Vodafone Deutschland

Vodafone ist einer der führenden Kommunikationskonzerne Deutschlands. Die Vodafone-Netze verbinden: Menschen und Maschinen, Familien und Freunde sowie Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Millionen Menschen sind Vodafone-Kunden – ob sie surfen, telefonieren oder fernsehen; ob sie ihr Büro, ihr Zuhause oder ihre Fabrik mit Vodafone-Technologie vernetzen.

Die Düsseldorfer liefern Internet, Mobilfunk, Festnetz und Fernsehen aus einer Hand. Als Digitalisierungsexperte der deutschen Wirtschaft ist Vodafone vertrauensvoller Partner für Start-ups, Mittelständler genau wie DAX-Konzerne. Mit fast 30 Millionen Mobilfunk-, über 10 Millionen Breitband- und rund 9 Millionen TV-Kunden sowie zahlreichen digitalen Lösungen erwirtschaftet Vodafone Deutschland mit rund 14.000 Mitarbeitenden einen jährlichen Gesamtumsatz von etwa 13 Milliarden Euro. Vodafone treibt den Infrastruktur-Ausbau in Deutschland voran und erreicht in seinem bundesweiten Kabel-Glasfasernetz zwei Drittel aller deutschen Haushalte mit Gigabit-Geschwindigkeit. Gemeinsam mit seinem Partner OXG bauen die Düsseldorfer in den kommenden Jahren bis zu sieben Millionen neue FTTH Glasfaser-Anschlüsse. Mit seinem 5G-Netz erreicht Vodafone mehr als 94 Prozent der Bevölkerung in Deutschland. Vodafones Maschinen-Netz (Narrowband IoT) für Industrie und Wirtschaft funkt auf mehr als 97% der deutschen Fläche.

Vodafone Deutschland ist mit einem Anteil von rund 33 Prozent am Gesamtumsatz die größte Landesgesellschaft der Vodafone Gruppe, einem der größten Telekommunikationskonzerne der Welt. Vodafone hat weltweit über 360 Millionen Mobilfunk- und Festnetz-Kunden und eine der größten IoT-Plattformen.

Vodafone schafft eine bessere Zukunft für alle. Denn: Technologie ebnet den Weg für ein digitales und nachhaltigeres Morgen von Menschen und Unternehmen. Dabei verpflichtet sich der Konzern, seinen ökologischen Fußabdruck zu reduzieren. Das Ziel: bis 2040 Netto-Null-Emissionen.

Diversität ist in der Unternehmenskultur von Vodafone fest verankert und wird durch zahlreiche Maßnahmen gefördert. Dazu zählen Angebote zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf ebenso wie Netzwerke für Frauen, Väter oder LGBT+. Vodafone respektiert und wertschätzt alle Menschen: unabhängig von ethnischer Herkunft, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung, Geschlechtsidentität, Glauben, Kultur oder Religion.

Weitere Informationen:
www.vodafone-deutschland.de oder www.vodafone.com.

*Gender-Hinweis

Lediglich aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird häufig nur die grammatisch männliche Form verwendet. Gemeint sind stets Menschen jeglicher geschlechtlicher Identität.

Autor:innen

Helge Buchheister

Corporate Communications

Hannah Thamm

Praktikantin

Themen in diesem Beitrag