Die Gesundheit unserer Mitarbeitenden – warum sie uns so wichtig ist

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Bleib gesund! Diesen locker formulierten Wunsch höre ich sehr oft: zum Geburtstag, zum Jahreswechsel oder gerade jetzt in diesen aufwirbelnden Corona-Zeiten. Es stimmt: Ohne Gesundheit ist alles nichts. Leider wird man sich dessen häufig erst bewusst, wenn man krank ist. Umso wichtiger, das Bewusstsein für eine gesunde Lebensführung zu schärfen. Doch was heißt das genau und wer ist dafür verantwortlich? Ganz sicher zunächst einmal jeder Mensch für sich selbst. Doch hat nicht auch der Arbeitgeber die Pflicht, auf das Wohlergehen seiner Mitarbeitenden zu achten? Ich denke, ja!

Bei Vodafone basiert alles auf der Überzeugung, dass die Gesundheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter maßgeblich den Unternehmenserfolg beeinflusst, denn nur in einem gesunden Körper lebt ein gesunder, produktiver Geist. Die Gesundheit unserer Mitarbeitenden liegt uns sehr am Herzen und wir geben ihnen einen ‚Gesundheits-Rahmen‘, den sie individuell mit Leben füllen können.

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Vodafone Management: Bettina Karsch, Geschäftsführerin Human Resources Vodafone Deutschland.
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Nur in einem gesunden Körper lebt ein gesunder, produktiver Geist.

Vodafone Management: Bettina Karsch, Geschäftsführerin Human Resources Vodafone Deutschland.
Bettina Karsch
Geschäftsführerin Human Resources

Geist – Körper – Seele: der 360 Grad-Blick ist ausschlaggebend

Und wie sieht dieser Rahmen aus? Was macht Vodafone konkret? Es ist eine Mischung aus vielen Angeboten: vom Fitness-Studio und gesunden Essensangebot in unseren Kantinen über Online-Kurse zu Themen wie Resilienz und Achtsamkeit bis hin zu flexiblen Arbeitszeiten, die letztlich den täglichen Stresspegel senken. Herzstück der Gesundheitsfürsorge ist unser Arztzentrum in der Firmenzentrale sowie entsprechende betriebsärztliche Angebote in unseren Niederlassungen. Die Aufgaben des Arztzentrums basieren auf der Akut-, Präventiv- und Beratungsmedizin. Vor allem im Bereich Prävention machen wir uns stark. Hier bietet Vodafone überdurchschnittliche, qualitätsgesicherte Leistungen wie z.B. den Blut-Check, Ultraschall der Halsschlagader, Augeninnendruck-Messungen, Darmkrebsvorsorge oder einen Nachtsicht-Test. Dass das Angebot rege angenommen wird, belegen unsere Zahlen: Allein im letzten Jahr hatten wir knapp 13.000 Kontakte in der betriebsärztlichen Sprechstunde.

Vodafone Management: Bettina Karsch
Vodafone Management: Bettina Karsch, Geschäftsführerin Human Resources Vodafone Deutschland. © Vodafone ©

Was ist, wenn die Seele trauert?

Diese Zahlen zeigen: Das Bewusstsein für die eigene Gesundheit und deren Erhaltung ist vorhanden. Unsere Mitarbeitenden richten ihr Augenmerk aber nicht nur auf die körperliche Gesundheit, auch das seelische Wohlergehen wird wahrgenommen. Ich habe den Eindruck, dass psychische Leiden allmählich die Tabuzone verlassen und offener diskutiert werden. Gut so, denn eine Dysbalance der psychischen Belastungen kann uns alle treffen und in der Folge Ängste und Depressionen hervorrufen. Wir alle werden tagtäglich psychisch herausgefordert, denn jeder äußerliche Reiz – egal ob er wahrnehmend, informativ oder emotional ist – stellt eine psychische Belastung dar.  Deshalb ist es so wichtig, Hilfestellungen zu geben und auf empathische, sensible Art zu unterschützen, wenn ein Mitarbeitender dieser Hilfe bedarf. Unser Motto lautet: „Psyche gut, alles gut“, weshalb es bei uns konkrete, präventive Angebote gib: vom E-learning ‚Gesund führen‘ über digitale Vorträge bis hin zu Webinaren und vielem mehr.

Aber auch Umfragen sind wichtig. Aktuell befragen wir 400 Mitarbeitende zu ihrer psychischen Belastung in Home-Office und auch hier wird Corona wieder Implikationen haben. Dieses Virus bringt nicht nur schwere körperliche Erkrankungen mit sich, sondern belastet psychisch enorm. Ängste entstehen und Menschen fragen sich: Behalte ich meinen Arbeitsplatz? Verliert mein Kind in der Schule den Anschluss? Können wir uns die Wohnung noch leisten? Neben Ängsten kommen organisatorische Herausforderungen hinzu, denn langjährige Gewohnheiten waren von einem auf den anderen Tag nichtig. Der Weg ins Büro? Passé! Der Abschiedsgruß an die Kinder, die morgens das Haus in Richtung Schule verlassen? Vorbei. Die gelernte Tagesstruktur? Hinfällig! All dieses muss ein Arbeitgeber im Blick haben, wenn er sich für das Wohl seiner Mitarbeitenden einsetzt. Deshalb bin ich sehr auf die Ergebnisse der Umfrage gespannt. Ungeachtet aktueller Studien und Umfragen rate ich allen: Nutzt in psychisch belastenden Situationen unser Angebot, tauscht Euch aus und sucht den Gang in die Sprechstunde. Er ist immer streng vertraulich, er ist immer möglich, denn oft ist ein Gespräch der erste Schritt zur Lösung.

Diversity – Vitamin für die Seele

Zur psychischen Gesundheit gehört für mich auch ganz klar das Thema Diversity, denn ich kann nur unbelastet arbeiten, wenn ich Wertschätzung erfahre. Egal ob ich hell- oder dunkelhäutig, lesbisch oder heterosexuell, alt oder jung bin. Wertschätzung ist für mich das wichtigste Vitamin für die Seele und sollte ein Pfeiler jeder Unternehmenskultur sein. Hier sollten wir Voltaires Beispiel folgen: „Da es sehr förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen glücklich zu sein.“ Vodafone ist nicht für das Glück seiner Mitarbeitenden verantwortlich, aber wir können Rahmenbedingungen schaffen, die ihnen eine angenehme, wertschätzende Atmosphäre ermöglichen. Das ist mein Ziel, daran arbeite ich und daran lasse ich mich messen.

Bettina Karsch bei der Podcastaufzeichnung detoxrebels.
Bettina Karsch bei der Podcastaufzeichnung detoxrebels. © Vodafone

Von Kennzahlen und Tools

Neulich wurde mir die Frage gestellt, wann wir als Unternehmen erfolgreich sind und ob die Gesundheit der Mitarbeitenden dabei eine Rolle spielt. Das ist leicht zu beantworten: Wir sind erfolgreich, wenn wir unsere Jahresziele erreichen UND unsere Belegschaft zufrieden und gesund ist. Konkrete betriebswirtschaftliche Kennzahlen helfen, die Unternehmensziele zu bewerten – da gibt es ein klares Ergebnis: erreicht oder nicht erreicht. Aber auch die Gesundheit unserer Mitarbeitenden können wir an Kennzahlen festmachen, allen voran an Fehlzeiten, Krankheitstagen oder dem Fluktuationsgrad. Mit einem speziellen Tool analysieren wir, wo wir stehen und wie unsere betriebliche Gesundheitsförderung nachgesteuert werden sollte. Ein interessanter Aspekt ist, dass im Homeoffice die sogenannten ‚AU-Tage‘, die Arbeitsunfähigkeitstage, sinken. Woran liegt das? Weil die Kolleginnen und Kollegen freier in ihrem Handeln sind? Haben sie weniger Stress? Das sind mögliche Erklärungen; wir werden es genau untersuchen. Als Instrumente dienen uns dafür vor allem unsere jährlichen Unternehmensbefragungen (People Surveys) oder – jetzt zu Corona-Zeiten – die ‚Pulse Checks‘. All das zeigt: Es gibt viele Tools, wir müssen sie nur anwenden, die Ergebnisse analysieren und daraus die richtigen Schlüsse ziehen.

Was bringt die Zukunft

Derzeit dreht sich alles um Corona. Die Zahlen der Neuinfektionen steigen wieder deutlich an, der Begriff der „zweiten Welle“ ist in aller Munde. Wir haben in den letzten Monaten viel gelernt und Corona ist wie ein Brennglas, das Missstände offenlegt, aber auch Möglichkeiten aufzeigt. So haben wir gemerkt, dass Homeoffice mit guter technischer Ausstattung, Bürostuhl in ruhiger Umgebung gut funktioniert, Homeoffice mit Kita-Kindern oder zeitgleichem Homeschooling jedoch eine enorme Belastung sein kann. Oder schauen wir auf ein anderes Beispiel. Wer hätte gedacht, dass Callcenter-Agenten plötzlich von zu Hause aus alle Kundenanliegen betreuen können – auf höchstem Niveau? Es gibt viele Erkenntnisse: positive und negative. Für mich ist der Auftrag klar: Lasst uns genau hinschauen, wo die Fallstricke sind und sie beseitigen. Lasst uns diese Herausforderung annehmen im offenen, ehrlichen Austausch. Mein Blick richtet sich heute schon auf die Nach-Corona-Zeit, da wir für sie jetzt die Weichen stellen. Meine Botschaft lautet: „Never waste a crisis“! Anders formuliert: Lasst uns die Krise auch als Chance betrachten, Verbesserungen erkennen und sie dann umsetzen. Lasst uns vor allem positiv in die Zukunft schauen.

Mehr über die Gedanken von Bettina Karsch rund ums Thema „Gesundheit in der Arbeitswelt und bei Vodafone“ im Podcast „detoxrebels“!

Homeoffice mit Kindern_Homeschooling
Homeoffice für die Eltern, Homeschooling für die Kinder: Das digitale Zuhause braucht schnelles Internet. © Vodafone

Vodafone Deutschland

Vodafone ist einer der führenden Kommunikationskonzerne Deutschlands. Die Vodafone-Netze verbinden: Menschen und Maschinen, Familien und Freunde sowie Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Millionen Menschen sind Vodafone-Kunden – ob sie surfen, telefonieren oder fernsehen; ob sie ihr Büro, ihr Zuhause oder ihre Fabrik mit Vodafone-Technologie vernetzen.

Die Düsseldorfer liefern Internet, Mobilfunk, Festnetz und Fernsehen aus einer Hand. Als Digitalisierungsexperte der deutschen Wirtschaft ist Vodafone vertrauensvoller Partner für Start-ups, Mittelständler genau wie DAX-Konzerne. Mit rund 30 Millionen Mobilfunk-, über 10 Millionen Breitband- und etwa 11 Millionen TV-Kunden sowie zahlreichen digitalen Lösungen erwirtschaftet Vodafone Deutschland mit rund 15.000 Mitarbeitenden einen jährlichen Gesamtumsatz von etwa 13 Milliarden Euro. Vodafone treibt den Infrastruktur-Ausbau in Deutschland voran und erreicht in seinem bundesweiten Kabel-Glasfasernetz zwei Drittel aller deutschen Haushalte mit Gigabit-Geschwindigkeit. Gemeinsam mit seinem Partner OXG bauen die Düsseldorfer in den kommenden Jahren bis zu sieben Millionen neue FTTH Glasfaser-Anschlüsse. Mit seinem 5G-Netz erreicht Vodafone mehr als 92 Prozent der Bevölkerung in Deutschland. Vodafones Maschinen-Netz (Narrowband IoT) für Industrie und Wirtschaft funkt auf mehr als 97% der deutschen Fläche.

Vodafone Deutschland ist mit einem Anteil von rund 35 Prozent am Gesamtumsatz die größte Landesgesellschaft der Vodafone Gruppe, einem der größten Telekommunikationskonzerne der Welt. Vodafone hat weltweit über 330 Millionen Mobilfunk- und Festnetz-Kunden und eine der größten IoT-Plattformen.

Vodafone schafft eine bessere Zukunft für alle. Denn: Technologie ebnet den Weg für ein digitales und nachhaltigeres Morgen von Menschen und Unternehmen. Dabei verpflichtet sich der Konzern, seinen ökologischen Fußabdruck zu reduzieren. Das Ziel: bis 2040 Netto-Null-Emissionen.

Diversität ist in der Unternehmenskultur von Vodafone fest verankert und wird durch zahlreiche Maßnahmen gefördert. Dazu zählen Angebote zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf ebenso wie Netzwerke für Frauen, Väter oder LGBT+. Vodafone respektiert und wertschätzt alle Menschen: unabhängig von ethnischer Herkunft, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung, Geschlechtsidentität, Glauben, Kultur oder Religion.

Weitere Informationen: www.vodafone-deutschland.de oder www.vodafone.com.

*Gender-Hinweis

Lediglich aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird häufig nur die grammatisch männliche Form verwendet. Gemeint sind stets Menschen jeglicher geschlechtlicher Identität.

 

Vodafone Management: Bettina Karsch, Geschäftsführerin Human Resources Vodafone Deutschland

Bettina Karsch

ehemals CHRO Vodafone Deutschland