Cell Broadcast

Vodafone startet das neue Katastrophen-Warnsystem

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  • Behörden warnen ab 23.2. vor akuten Gefahren wie Unwettern, Bränden, Erdbeben oder Überflutungen
  • Vodafone hat neue Technologie in allen 26.500 Mobilfunk-Stationen eingebaut
  • Smartphone-Nutzer müssen die neueste Software-Version der kompatiblen Betriebssysteme installieren  

Heute, am 23. Februar 2023, startet das neue Katastrophen-Warnsystem 'Cell Broadcast' in Deutschland – und Vodafone ist mit dabei: Der Netzbetreiber hat die neue Technologie in seinem gesamten Mobilfunk-Netz in allen 294 Landkreisen und 107 kreisfreien Städten in Deutschland implementiert. Eingebaut wurde Cell Broadcast in allen Netzelementen – und damit auch in den 26.500 Mobilfunk-Stationen, die die Bevölkerung vor Ort mit Mobilfunk versorgen. Vodafone sieht darin eine sinnvolle Ergänzung zu vorhandenen Warnsystemen wie beispielsweise Sirenen, Rundfunk, TV oder Apps.

„Mit Cell Broadcast kann die Bevölkerung ab dem 23. Februar in betroffenen Gebieten gezielt und schnell per Textnachricht auf mobilen Endgeräten gewarnt werden – etwa vor Unwettern, Bränden, Erdbeben oder Überflutungen. Das gilt für kommende sowie bereits eingetretene Katastrophen“, sagt Tanja Richter, Netz-Chefin von Vodafone Deutschland.

Vodafone Management: Tanja Richter_CTO
Vodafone Management: Tanja Richter ist als Geschäftsführerin Technik die Netz-Chefin von Vodafone Deutschland. © Vodafone

Das neue Katastrophen-Warnsystem Cell Broadcast war erstmals beim Warntag am 8. Dezember 2022 bundesweit getestet worden. Im Netz von Vodafone hatte dieser Test sehr gut funktioniert: Alle aktiven Mobilfunk-Stationen hatten das Warnsignal an die empfangsbereiten Endgeräte verlässlich ausgesendet – und das über alle Netz-Technologien (GSM, LTE, 5G). Damit wurde die erste bundesweite Testwarnung über das Vodafone-Netz in einem Gebiet ausgeliefert, in dem mehr als 99 Prozent der Bevölkerung Deutschlands wohnen und arbeiten.

Premiere: Das neue Katastrophen-Warnsystem Cell Broadcast kam in Deutschland erstmals am 25. Februar 2023 bei einem Hochwasser in Lübeck zum Einsatz.

Premiere

Erstmals wurde Cell Broadcast bei einer Hochwasser-Warnung in Lübeck eingesetzt

Wichtige Erkenntnisse aus dem bundesweiten Warntag

Wichtigste Erkenntnis nach dem Warntag aus Vodafone-Sicht: Die Mobilfunk-Geräte sollten im Regelbetrieb ab 23. Februar 2023 mit der jeweils neuesten Software-Version derjenigen Betriebssysteme ausgestattet sein, die Cell Broadcast unterstützen:

  • iOS: jeweils neueste verfügbare Version für alle Geräte ab iPhone 6s
  • Android: ab Version 11 aufwärts

Dringender Appell: Sofern die Smartphone-Nutzer die neuesten Versionen dieser Betriebssysteme noch nicht auf dem Endgerät haben, sollten sie ein entsprechendes Software-Update installieren.

Zudem hat Vodafone die Endgeräte-Hersteller nach dem Warntag aufgefordert, das Speichern und erneute Anzeigen der Warnmeldungen zu verbessern: Einige Smartphone-Nutzer hatten die empfangene Cell Broadcast-Nachricht beim bundesweiten Warntag zunächst weggeklickt, um sie wenige Minuten später zu lesen oder um den Alarmton zu beenden. Dann ließ sich diese Nachricht aber nicht mehr oder nur sehr schwer wiederfinden. Die Hersteller haben zugesichert, das Speichern und das Wiederauffinden der Nachricht im Regelbetrieb zu erleichtern – durch entsprechende Anpassungen im Handy-Menü.

So funktioniert das neue Warnsystem Cell Broadcast

Cell Broadcast ermöglicht es ab dem 23. Februar 2023 zunächst den Landes- und Bundesbehörden in Deutschland, Warnungen einfach, schnell und zielgenau an eine große Anzahl von Menschen gleichzeitig zu versenden – das ist ideal für eine Alarmierung im Notfall. Das System funktioniert so: Die zuständigen Behörden erhalten Kenntnis über bevorstehende oder bereits eingetretene Katastrophen und legen ein Gebiet fest, für das die Warnung gilt. Diese Informationen übermitteln sie an die Mobilfunk-Betreiber und verschicken die Warnmeldung als Cell Broadcast-Textnachricht über das Mobilfunk-Netz an die Endgeräte der Mobilfunk-Kunden.

Cell-Broadcast Warnsystem
So funktioniert das Cell-Broadcast Warnsystem. Die Warnmeldung kommt direkt auf das eigene Handy. © Vodafone

Anders als bei einer SMS, aber ähnlich wie beim Radio, empfangen alle Geräte, die in den Funkzellen der jeweiligen Region eingebucht sind, die Warnmeldung – daher der Name Cell Broadcast. Je nach Warnstufe geben die Geräte sogar im lautlosen Modus einen Warnton aus. Das kann z. B. bei einer Warnung vor Naturgefahren (wie Hochwasser oder Erdbeben), Unwetter (wie schwere Stürme, Gewitter oder Hitzewellen), Schadstoffaustritten, Krankheitserregern, Großbränden oder weiteren akuten Gefahren (wie Bombenentschärfungen) der Fall sein. Cell Broadcast funktioniert auch dann, wenn das Netz stark belastet ist und ohne Datenverbindung. Auch ist es nicht notwendig eine App zu installieren. Voraussetzung für den Empfang ist, dass das Mobilfunkgerät (Handy, Smartphone, usw.) mit Cell Broadcast kompatibel sowie angeschaltet und empfangsbereit ist.

Hintergrund: Nach der Hochwasser-Katastrophe im Juli 2021 beschlossen Bund und Länder die Einführung von Cell Broadcast auch in Deutschland. Seitdem unterstützen die Mobilfunk-Betreiber bei der Umsetzung des neuen Warnsystems. Vodafone hat Cell Broadcast bereits in anderen europäischen Ländern eingeführt und hat auch in Deutschland in den Detailfragen zu technischer Umsetzung, Datenschutz und Sicherheitsanforderungen sowie systemischen Prozessen beraten.

Das neue Katastrophen-Warnsystem Cell Broadcast startet in Deutschland am 23. Februar 2023.

Cell Broadcast

Infos auf den Hilfe-Seiten von Vodafone

Noch mehr Informationen zu Cell Broadcast gibt es auf der Homepage des BBK.

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Die Düsseldorfer liefern Internet, Mobilfunk, Festnetz und Fernsehen aus einer Hand. Als Digitalisierungsexperte der deutschen Wirtschaft ist Vodafone vertrauensvoller Partner für Start-ups, Mittelständler genau wie DAX-Konzerne. Mit rund 30 Millionen Mobilfunk-, über 10 Millionen Breitband- und etwa 11 Millionen TV-Kunden sowie zahlreichen digitalen Lösungen erwirtschaftet Vodafone Deutschland mit rund 15.000 Mitarbeitenden einen jährlichen Gesamtumsatz von etwa 13 Milliarden Euro. Vodafone treibt den Infrastruktur-Ausbau in Deutschland voran und erreicht in seinem bundesweiten Kabel-Glasfasernetz zwei Drittel aller deutschen Haushalte mit Gigabit-Geschwindigkeit. Gemeinsam mit seinem Partner OXG bauen die Düsseldorfer in den kommenden Jahren bis zu sieben Millionen neue FTTH Glasfaser-Anschlüsse. Mit seinem 5G-Netz erreicht Vodafone mehr als 92 Prozent der Bevölkerung in Deutschland. Vodafones Maschinen-Netz (Narrowband IoT) für Industrie und Wirtschaft funkt auf mehr als 97% der deutschen Fläche.

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Weitere Informationen: www.vodafone-deutschland.de oder www.vodafone.com.

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