Straßenverkehr der Zukunft

Vodafones offene V2X-Plattform bringt mehr Sicherheit auf Deutschlands Straßen

3 Min.
25. November 2021
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  • Digitaler Schutzschild für Autos, Motorräder, Radfahrer & Fußgänger
  • Offenes Übertragungsprotokoll sorgt für eine einheitliche Sprache

Eine aktuelle Analyse des Statistischen Bundesamtes verdeutlicht die Gefahren im Straßenverkehr. Allein im September verloren 268 Menschen bei Unfällen auf deutschen Straßen ihr Leben – und damit deutlich mehr als im Vormonat (241 Tote). Die meisten Verkehrsteilnehmer verunglückten bei Zusammenstößen mit Fahrzeugen, welche in eine Straße einbogen oder diese kreuzten, und bei Auffahr-Unfällen. Viel zu viel für das Unternehmen Vodafone Deutschland, das schon seit Jahren an neuen Technologien arbeitet, die die Sicherheit im Straßenverkehr erhöhen sollen. Vodafone hat jetzt im Rahmen der connect conference 2021 eine neue und offene V2X-Plattform angekündigt. Über den Vodafone V2X Message Broker, den der Düsseldorfer Kommunikationskonzern auf einer 'Multi Access Edge Computing-Plattform' betreibt, können alle Verkehrsteilnehmer – Fußgänger, Fahrzeuge oder Infrastruktur-Komponenten wie Ampeln – Informationen nahezu in Echtzeit miteinander austauschen. Die neue V2X-Plattform trägt so zu einer deutlichen Erhöhung der Sicherheit im Straßenverkehr bei und ist Grundlage für autonomes Fahren.

V2X_Autos lernen sprechen

V2X steht für 'Vehicle to everything' und beschreibt die direkte Vernetzung sämtlicher Verkehrsteilnehmer. Die Ampel informiert dann das heranfahrende Auto über die Zeit, die noch aussteht, bis die Ampel auf Grün schaltet. Der LKW erhält vom Fahrrad im toten Winkel die Information, dass er beim Abbiegen aufpassen muss, um einen folgenschweren Unfall zu vermeiden. Und das Rettungsfahrzeug leitet die vorausfahrenden Fahrzeuge per Mobilfunk an, die Rettungsgasse richtig zu bilden. Kurz: Im Straßenverkehr der Zukunft spricht jeder mit jedem. Sämtliche Verkehrsteilnehmer warnen sich gegenseitig vor Gefahren.

Die neue V2X-Plattform von Vodafone basiert auf dem offenen Netzwerk-Protokoll Message Queuing Telemetry Transport (MQTT) für Machine-to-Machine-Kommunikation (M2M). Dieses Protokoll ermöglicht die Übertragung von Telemetrie-Daten zwischen unterschiedlichsten Geräten. Es nutzt den sogenannten Publish/Subscribe-Mechanismus, der sich ideal für die V2X-Kommunikation eignet.

„Mit dem Vodafone V2X Message Broker, für dessen Nutzung man lediglich ein MQTT-Client benötigt, bieten wir ab Anfang 2022 den offenen Austausch sicherheitsrelevanter Informationen an“, sagt Guido Gehlen, Leiter für Connected Mobility bei Vodafone. Zur Nutzung der Plattform ist lediglich eine einfache Registrierung erforderlich. Es werden API-Spezifikationen und Software SDKs für Android und iOS zur Verfügung stehen.

Informationsaustausch per Mobilfunk in Echtzeit

„Das Vodafone 5G-Netz mit seinen Latenzen von weniger als 10ms und Multi Access Edge Computing machen den Austausch der Informationen in Echtzeit möglich, was für sicherheitsrelevante Anwendungen zwingend erforderlich ist“, betont Jörg von Criegern, weltweit verantwortlich für das Go-to-Market-Programm für Multi Access Edge Computing bei Vodafone.

Im gerade neu gegründeten globalen Innovationszentrum von Vodafone wird bereits an weiteren Echtzeit-Anwendungen für den Verkehr und dem neuen Mobilfunk-Standard 6G geforscht. In Dresden hat Vodafone einen Standort geschaffen, in dem gemeinsam mit der Industrie Innovationen entstehen. Die Stadt mit ihrem universitären und wirtschaftlichen Ökosystem sowie der Nähe zu Tschechien und Polen bietet dafür ideale Möglichkeiten.

Vodafone Deutschland

Vodafone ist einer der führenden Kommunikationskonzerne. Jeder zweite Deutsche ist ein Vodafone-Kunde – ob er surft, telefoniert oder fernsieht; ob er Büro, Bauernhof oder Fabrik mit Vodafone-Technologie vernetzt. Die Vodafone-Netze verbinden Deutschland: Familien und Freunde sowie Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Sie helfen auch dabei, entscheidende Sektoren wie Bildung und Gesundheitswesen gerade in Zeiten von COVID-19 am Laufen zu halten.

Die Düsseldorfer liefern Internet, Mobilfunk, Festnetz und Fernsehen aus einer Hand. Als Digitalisierungspartner der deutschen Wirtschaft zählt Vodafone Start-ups, Mittelständler genau wie DAX-Konzerne zu seinen Kunden. Kein anderes Unternehmen in Deutschland vernetzt über sein Mobilfunknetz mehr Menschen und Maschinen. Kein anderes deutsches Unternehmen bietet im Festnetz mehr Gigabit-Anschlüsse an als die Düsseldorfer. Und kein anderer Konzern hat mehr Fernseh-Kunden im Land.

Mit über 30 Millionen Mobilfunk-, fast 11 Millionen Breitband-, mehr als 13 Millionen TV-Kunden und zahlreichen digitalen Lösungen erwirtschaftet Vodafone Deutschland mit seinen rund 16.000 Mitarbeitenden einen jährlichen Gesamtumsatz von etwa 13 Milliarden Euro.

Als Gigabit-Company treibt Vodafone den Infrastruktur-Ausbau in Deutschland voran: Heute erreicht Vodafone in seinem bundesweiten Kabel-Glasfasernetz über 24 Millionen Haushalte, davon mehr als 23 Millionen mit Gigabit-Geschwindigkeit. In 2022 wird Vodafone zwei Drittel aller Deutschen mit Gigabit-Anschlüssen versorgen. Mit seinem 4G-Netz erreicht Vodafone mehr als 99% aller Haushalte in Deutschland. Vodafones Maschinennetz (Narrowband IoT) für Industrie und Wirtschaft funkt auf fast 97% der deutschen Fläche. Seit Mitte 2019 betreibt Vodafone auch das erste 5G-Netz in Deutschland und erreicht damit über 55 Millionen Menschen. Bis 2023 wird Vodafone 5G für 60 Millionen Menschen ausbauen.

Vodafone Deutschland ist mit einem Anteil von rund 30% am Gesamtumsatz die größte Landesgesellschaft der Vodafone Gruppe, einem der größten Telekommunikationskonzerne der Welt. Vodafone hat weltweit über 300 Millionen Mobilfunk-Kunden, mehr als 28 Millionen Festnetz-Kunden, 22 Millionen TV-Kunden und verbindet mehr als 160 Millionen Geräte mit dem Internet der Dinge.

Vodafone vernetzt Menschen und Maschinen weltweit. Und schafft damit eine bessere Zukunft für alle. Denn: Technologie ebnet den Weg für ein digitales Morgen. Dafür arbeitet Vodafone daran, sein Geschäft nachhaltig zu betreiben und die Umwelt zu schützen. Die Ziele: Bis 2025 klimaneutral und bis 2040 emissionsfrei zu werden. Um diese zu erreichen, nutzt Vodafone zu 100% Grünstrom, elektrifiziert seine Fahrzeugflotte, setzt auf eine grüne Lieferkette und stellt sicher, dass seine Netztechnik vollständig wiederverwendet, weiterverkauft oder recycelt wird. Darüber hinaus hilft Vodafone mit smarten IoT-Technologien anderen Unternehmen dabei, ihren C02-Fußabdruck zu minimieren.

Diversität ist in der Unternehmenskultur von Vodafone fest verankert und wird durch zahlreiche Maßnahmen gefördert. Dazu zählen Angebote zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf ebenso wie Netzwerke für Frauen, Väter oder LGBT’s bis hin zu Diversitäts-Schulungen für Führungskräfte. Vodafone respektiert und wertschätzt alle Menschen: unabhängig von ethnischer Herkunft, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung, Geschlechtsidentität, Glauben, Kultur oder Religion.

Weitere Informationen: www.vodafone-deutschland.de oder www.vodafone.com.

*Gender-Hinweis

Lediglich aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird häufig nur die grammatisch männliche Form verwendet. Gemeint sind stets Menschen jeglicher geschlechtlicher Identität.

 

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Thorsten Hoepken

Pressesprecher