EmergencyEye hilft 400 Ärzten und schützt Risiko-Patienten vor Corona

4 Min.
05. Mai 2020
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Worum geht‘s: Mehr als 400 Arztpraxen und Krankenhäuser nutzen EmergencyEye, um ihre Patienten vor Infektionen mit dem Coronavirus zu schützen. Das Video-Chat-System, das Vodafone gemeinsam mit dem Start-up Corevas entwickelt hat, ermöglicht eine erste Diagnose von Symptomen, ohne dass Patienten die heimischen vier Wände verlassen müssen. Der Einsatz der Technologie gewinnt an Bedeutung, weil immer mehr Menschen mit chronischen oder plötzlichen Erkrankungen auf einen Besuch beim Arzt verzichten – aus Angst sich mit dem neuen Coronavirus zu infizieren. Drei Ärzte berichten über den Einsatz im Alltag.

Aus Angst vor dem Coronavirus trauen sich Menschen mit chronischen Erkrankungen oder plötzlichen Symptomen in diesen Tagen immer häufiger nicht zum Arzt. Viele Mediziner schlagen Alarm: Einen Herzinfarkt, einen Schlaganfall oder eine chronische Erkrankung zu verschleppen, kann schlimme Folgen haben. Vodafone und das Start-up Corevas haben eine Technologie entwickelt, die Ärzten und Patienten hilft: Der Live-Video-Chat ‚EmergencyEye‘ ermöglicht eine qualifizierte Erst-Einschätzung aus der Ferne. Chronisch oder plötzlich erkrankte Menschen führen von zuhause aus per Videochat ein erstes Gespräch mit dem Arzt. Dieser kann basierend auf visuellen und akustischen Eindrücken weitere Maßnahmen einleiten. Mehr als 400 Hausärzte, Allgemein-Mediziner und Krankenhäuser nutzen das System seit dem Start vor einem Monat im Alltag – und helfen so Infektionsketten zu unterbrechen.

Potenziell gefährliche Situationen für Risiko-Patienten vermeiden

„Wir vermeiden für Risiko-Patienten potenziell gefährliche Hausbesuche oder Termine in der Praxis“, erklärt Dr. Med. Gerd Appel, Facharzt für Allgemein-Medizin aus Kassel. In seiner Arztpraxis kommt EmergencyEye seit mehreren Wochen zum Einsatz. „Die Technologie ist eine wichtige Unterstützung in der aktuellen Situation. Die hohe Bildqualität ermöglicht es uns einige Symptome aus der Ferne zu beurteilen – auch Hautkrankheiten können wir oft erkennen, ohne physischen Kontakt zum Patienten.“

Technologie hilft Ärzten, Pflegern und Patienten

„Mit EmergencyEye helfen wir denen, die uns helfen. Wir entlasten unsere Ärzte und Pfleger. Und wir helfen ihnen Menschen mit Vorerkrankungen vor potenziellen Infektionen mit dem Coronavirus zu schützen“, so Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter.

Keine App oder aufwendige System-Installation notwendig

EmergencyEye braucht keine App auf den Smartphones der Anrufer oder aufwendige System-Installationen in den Arztpraxen. Ruft ein Patient über die normale Telefonnummer in einer Arztpraxis an, kann der Arzt oder der Helfer dem Anrufer per SMS einen URL-Link zusenden. Damit das ohne Verzögerung funktioniert, hat Vodafone dafür einen separaten Kommunikationskanal eingerichtet. Der Anrufer kann den Link – egal mit welchem Smartphone oder Betriebssystem – mit einem Klick aufrufen und so den Videochat starten.

Auch Service-Techniker nutzen die Technologie

„Wir haben EmergencyEye in nur einer Woche in 150 medizinischen Einrichtungen in Deutschland gestartet. Das positive Feedback von den Ärzten und Helfern motiviert uns weiterzumachen. Zudem hilft EmergencyEye auch in der Industrie. Service-Techniker können Kunden in der aktuellen Situation trotz physischer Distanz beraten. Die Technologie ist jetzt unter anderem beim Energiekonzern RheinEnergie im Einsatz“, so Guenter Huhle, Gründer und CEO vom Start-up Corevas.

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Vodafone und EmergencyEye digitalisieren den Notruf, um Ersthelfer zu unterstützen. © Vodafone ©

Videochat funktioniert unabhängig vom vertraglichen Datenvolumen

Vodafone stellt als Technologie-Partner zudem sicher, dass der Video-Chat zwischen Arzt und Patient immer funktioniert. Im Notfall selbst dann, wenn das monatliche Datenvolumen des Anrufers fast aufgebraucht ist. Der Düsseldorfer Digitalisierungskonzern leitet die Daten, die für den Video-Chat zwischen Arzt und Patient benötigt werden, ohne Kosten für die Kunden durchs Netz.

Erste qualitative Einschätzung von Symptomen aus der Distanz

„Die Technologie ist einfach nutzbar. Meine Helfer und ich müssen den Anrufern nicht lange erklären, wie sie an einer Video-Sprechstunde teilnehmen können. Das ist wichtig, weil der Einsatz vor allem bei älteren Patienten sinnvoll ist“, so Dr. Arne Neugebauer, Facharzt für innere Medizin in Petersberg nahe Fulda. Auch Dr. Susanne Denny, Medizinerin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe nutzt EmergencyEye seit mehreren Wochen in ihrer Praxis: „So schützen wir unsere Patientinnen“, erklärt Denny. „Ich kann eine erste Einschätzung des Krankheitsbildes aus der nötigen Distanz vornehmen und entscheiden, ob eine weitere Behandlung in der Praxis notwendig ist.“

Vodafone Deutschland

Vodafone ist einer der führenden Kommunikationskonzerne. Jeder zweite Deutsche ist ein Vodafone-Kunde – ob er surft, telefoniert oder fernsieht; ob er Büro, Bauernhof oder Fabrik mit Vodafone-Technologie vernetzt. Die Vodafone-Netze verbinden Deutschland: Familien und Freunde sowie Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Sie helfen auch dabei, entscheidende Sektoren wie Bildung und Gesundheitswesen gerade in Zeiten von COVID-19 am Laufen zu halten.

Die Düsseldorfer liefern Internet, Mobilfunk, Festnetz und Fernsehen aus einer Hand. Als Digitalisierungspartner der deutschen Wirtschaft zählt Vodafone Start-ups, Mittelständler genau wie DAX-Konzerne zu seinen Kunden. Kein anderes Unternehmen in Deutschland vernetzt über sein Mobilfunknetz mehr Menschen und Maschinen. Kein anderes deutsches Unternehmen bietet im Festnetz mehr Gigabit-Anschlüsse an als die Düsseldorfer. Und kein anderer Konzern hat mehr Fernseh-Kunden im Land.

Mit über 30 Millionen Mobilfunk-, fast 11 Millionen Breitband-, mehr als 13 Millionen TV-Kunden und zahlreichen digitalen Lösungen erwirtschaftet Vodafone Deutschland mit seinen rund 16.000 Mitarbeitenden einen jährlichen Gesamtumsatz von etwa 13 Milliarden Euro.

Als Gigabit-Company treibt Vodafone den Infrastruktur-Ausbau in Deutschland voran: Heute erreicht Vodafone in seinem bundesweiten Kabel-Glasfasernetz über 24 Millionen Haushalte, davon mehr als 23 Millionen mit Gigabit-Geschwindigkeit. In 2022 wird Vodafone zwei Drittel aller Deutschen mit Gigabit-Anschlüssen versorgen. Mit seinem 4G-Netz erreicht Vodafone mehr als 99% aller Haushalte in Deutschland. Vodafones Maschinennetz (Narrowband IoT) für Industrie und Wirtschaft funkt auf fast 97% der deutschen Fläche. Seit Mitte 2019 betreibt Vodafone auch das erste 5G-Netz in Deutschland und erreicht damit über 55 Millionen Menschen. Bis 2023 wird Vodafone 5G für 60 Millionen Menschen ausbauen.

Vodafone Deutschland ist mit einem Anteil von rund 30% am Gesamtumsatz die größte Landesgesellschaft der Vodafone Gruppe, einem der größten Telekommunikationskonzerne der Welt. Vodafone hat weltweit über 300 Millionen Mobilfunk-Kunden, mehr als 28 Millionen Festnetz-Kunden, 22 Millionen TV-Kunden und verbindet mehr als 160 Millionen Geräte mit dem Internet der Dinge.

Vodafone vernetzt Menschen und Maschinen weltweit. Und schafft damit eine bessere Zukunft für alle. Denn: Technologie ebnet den Weg für ein digitales Morgen. Dafür arbeitet Vodafone daran, sein Geschäft nachhaltig zu betreiben und die Umwelt zu schützen. Die Ziele: Bis 2025 klimaneutral und bis 2040 emissionsfrei zu werden. Um diese zu erreichen, nutzt Vodafone zu 100% Grünstrom, elektrifiziert seine Fahrzeugflotte, setzt auf eine grüne Lieferkette und stellt sicher, dass seine Netztechnik vollständig wiederverwendet, weiterverkauft oder recycelt wird. Darüber hinaus hilft Vodafone mit smarten IoT-Technologien anderen Unternehmen dabei, ihren C02-Fußabdruck zu minimieren.

Diversität ist in der Unternehmenskultur von Vodafone fest verankert und wird durch zahlreiche Maßnahmen gefördert. Dazu zählen Angebote zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf ebenso wie Netzwerke für Frauen, Väter oder LGBT’s bis hin zu Diversitäts-Schulungen für Führungskräfte. Vodafone respektiert und wertschätzt alle Menschen: unabhängig von ethnischer Herkunft, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung, Geschlechtsidentität, Glauben, Kultur oder Religion.

Weitere Informationen: www.vodafone-deutschland.de oder www.vodafone.com.

*Gender-Hinweis

Lediglich aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird häufig nur die grammatisch männliche Form verwendet. Gemeint sind stets Menschen jeglicher geschlechtlicher Identität.

 

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Tobias Krzossa

Head of Media Relations