Testphase für autonomes Fahren startet

Dieser selbstfahrende Kiosk bringt uns bald Getränke & Snacks

5 Min.
07. Juli 2021
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  • Autonomes Fahren: 'Snack Mobil' dreht in den kommenden Monaten seine Runden in Köln-Mülheim
  • Mobiler Kiosk ohne Fahrer an Bord: Europas erster selbstfahrender Kiosk macht die ersten Meter auf der Straße
  • Kameras, Sensoren und Mobilfunk lenken das 'Snack Mobil' von REWE digital & Vodafone

Ein Kiosk, eine SIM-Karte, vier Räder, 32 verschiedene Snacks – und kein Fahrer an Bord. In diesen Tagen rollt der europaweit erste autonom fahrende Kiosk für erste technische Tests durch das Carlswerk in Köln. Für den Betrieb haben sich REWE und Vodafone mit dem Land Nordrhein-Westfalen abgestimmt. Das 'REWE Snack Mobil' von REWE digital und Vodafone versorgt Passanten und Büroarbeiter vor Ort mit Essen und Getränken. Bestellen kann schon bald jeder. Es reicht ein kurzes Winken, dann hält der selbstfahrende Kiosk an. Zudem steuert das 'Snack Mobil' in den kommenden Monaten vordefinierte Haltestellen an. Die Auswahl der Snacks erfolgt direkt am Kiosk, bezahlt wird mit dem Smartphone. Im Alltag ist das 'Snack Mobil' mit einer maximalen Geschwindigkeit von 6 km/h unterwegs und fährt den Gewerbe-Campus im Carlswerk von 10 bis 16 Uhr in Dauerschleife ab. Heute macht das Snack Mobil seine ersten Meter. In den kommenden Wochen soll die Route kontinuierlich ausgeweitet werden. Im Gepäck hat der autonom fahrende Kiosk eine Auswahl von Erfrischungsgetränken, Süßigkeiten und gesunden Snacks.

Erste Fahrten REWE Snack Mobil
REWE Digital & Vodafone: Europas erster autonom fahrender Kiosk versorgt Passanten mit Snacks und Getränken. © Vodafone

Mobilfunk ist die virtuelle Schiene für autonome Fahrzeuge wie das 'Snack Mobil' von REWE Digital & Vodafone.

Hannes Ametsreiter
CEO Vodafone Deutschland
Vodafone Management: Dr. Hannes Ametsreiter, CEO Vodafone Deutschland und Mitglied im Executive Committee der Vodafone Group. © Vodafone

NRW als Modell-Region für Mobilität 4.0

Verkehrsminister Hendrik Wüst: „Die Zukunft der Mobilität ist digital, vernetzt und immer öfter auch autonom. Ich freue mich, dass sich Nordrhein-Westfalen zur Modell-Region für Mobilität 4.0 entwickelt und hier neue Technologien erforscht, entwickelt werden und schon erlebbar sind – wie das 'Snack Mobil'. Ich bin sicher, dass wir in Zukunft noch viele Anwendungsbeispiele für autonome Fahrzeuge sehen werden, die die Mobilität in NRW besser, sicherer und sauberer machen.“

Auswahl der Snacks am Snack Mobil
REWE Digital & Vodafone: Europas erster autonom fahrender Kiosk lässt Getränke und Snacks auswählen. © Vodafone

Aktuelle Standort-Daten werden per Mobilfunk geteilt

Per App können Nutzer in Kürze prüfen wo das Snack Mobil gerade ist
REWE Digital & Vodafone: Europas erster autonom fahrender Kiosk übermittelt per Mobilfunk seine aktuellen Standort-Daten. © Vodafone

Wo genau sich das 'Snack Mobil' gerade befindet, können Passanten schon in wenigen Tagen in der REWE App prüfen. Per Mobilfunk übermittelt der autonome Kiosk seine aktuellen Standort-Daten durchgängig in Echtzeit an die zentrale Steuereinheit (virtueller Routenplaner) und gleicht diese mit der dort hinterlegten Fahrstrecke ab. Damit wissen Passanten, wo das 'Snack Mobil' gerade ist. Zudem bleibt das 'Snack Mobil' durch den ständigen Abgleich des aktuellen Standorts mit der virtuellen Route sicher auf Kurs.

<strong>Wir bringen autonome Fahrzeuge vom Testgelände ins echte Leben</strong>.

Vodafone Management: Dr. Hannes Ametsreiter, CEO Vodafone Deutschland und Mitglied im Executive Committee der Vodafone Group. © Vodafone
Hannes Ametsreiter
CEO Vodafone Deutschland

„Wir bringen autonome Fahrzeuge vom Testgelände ins echte Leben. Das ‘REWE Snack Mobil’ ist der erste selbstfahrende Kiosk. Unser Echtzeit-Netz lenkt ihn sicher durch den Alltag. Heute bringen wir das Fahrzeug in Köln erstmals auf die Straße, um Passanten mit Snacks und Getränken zu versorgen. Das ist ein echter Vorgeschmack auf den vernetzten Straßenverkehr der Zukunft“, sagt Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter.

Verstehen wie Kunden im Alltag reagieren

„Wir beschäftigen uns von Haus aus mit innovativen Technologien und Lösungen. Dazu gehören auch Tests wie das 'Snack Mobil'. Wir wollen mehr über die Technologie lernen, den Einsatz erproben und verstehen, wie Kundinnen und Kunden reagieren, wo noch Herausforderungen bestehen und welche Potenziale aus dem Einsatz der Technologie entstehen. Beim ‘REWE Snack Mobil’ war es vor allem spannend zu sehen, welche Rahmenbedingungen es gibt und welche rechtlichen Anforderungen sich ergeben“, sagt Kai-Uwe Reimers, Head of Research & Innovation bei REWE digital.

Das REWE Snackmobil fährt erstmals im Carlswerk

Handzeichen geben und bestellen

Um den autonomen Kiosk zu stoppen und ein Getränk oder einen Müsliriegel auszuwählen, können Passanten sich einfach auf ihn zubewegen und ein Handzeichen geben. Diese werden von integrierten Sensoren und Kameras erkannt. Zudem können hungrige Nutzer künftig auch warten, bis das Fahrzeug an einer der insgesamt vier vorausgewählten virtuellen Haltestellen einen Stopp einlegt. Die Auswahl der Snacks und Getränke erfolgt direkt am Fahrzeug. Gezahlt wird kontaktlos – zum Beispiel mit dem Smartphone.

Echtzeit-Mobilfunk als unsichtbares Schienennetz

Wie aber fährt ein fahrerloser Kiosk über ein öffentliches Gelände, ohne Fußgänger, Radfahrer oder andere Fahrzeuge zu gefährden? Die Antwort lautet: Mit neuester Mobilfunk-Technik, die den Datenaustausch in Echtzeit möglich macht. Das 'REWE Snack Mobil' fährt über ein virtuelles Schienennetz die vordefinierte Strecke innerhalb des Gewerbeparks ab. Eine SIM-Karte und eine Außenantenne halten den Kiosk über LTE und 5G immer in Kontakt mit dem virtuellen Routenplaner und somit stets auf Kurs. Sensoren am Fahrzeug erkennen aus einiger Entfernung, wenn sich die Wege mit Passanten kreuzen. Dann hält der Wagen an und fährt erst weiter, wenn der Sicherheitsabstand wieder groß genug ist.

Bis September wird das 'Snack Mobil' im Carlswerk seine Runden drehen. Es wird dabei zunächst von einem qualifizierten Mitarbeitenden begleitet, der das Snack Mobil immer im Blick behält und im Ernstfall eingreifen kann. Im Anschluss werden die Ergebnisse aus den ersten Alltags-Tests ausgewertet und über eine weitere Verwendung entschieden. „Wie es weitergeht, ist völlig offen. Wir befahren hier absolutes Neuland“, ergänzt Kai-Uwe Reimers. 

Vodafone Deutschland

Vodafone ist einer der führenden Kommunikationskonzerne. Jeder zweite Deutsche ist ein Vodafone-Kunde – ob er surft, telefoniert oder fernsieht; ob er Büro, Bauernhof oder Fabrik mit Vodafone-Technologie vernetzt. Die Vodafone-Netze verbinden Deutschland: Familien und Freunde sowie Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Sie helfen auch dabei, entscheidende Sektoren wie Bildung und Gesundheitswesen gerade in Zeiten von COVID-19 am Laufen zu halten.

Die Düsseldorfer liefern Internet, Mobilfunk, Festnetz und Fernsehen aus einer Hand. Als Digitalisierungspartner der deutschen Wirtschaft zählt Vodafone Start-ups, Mittelständler genau wie DAX-Konzerne zu seinen Kunden. Kein anderes Unternehmen in Deutschland vernetzt über sein Mobilfunknetz mehr Menschen und Maschinen. Kein anderes deutsches Unternehmen bietet im Festnetz mehr Gigabit-Anschlüsse an als die Düsseldorfer. Und kein anderer Konzern hat mehr Fernseh-Kunden im Land.

Mit über 30 Millionen Mobilfunk-, fast 11 Millionen Breitband-, mehr als 13 Millionen TV-Kunden und zahlreichen digitalen Lösungen erwirtschaftet Vodafone Deutschland mit seinen rund 16.000 Mitarbeitenden einen jährlichen Gesamtumsatz von etwa 13 Milliarden Euro.

Als Gigabit-Company treibt Vodafone den Infrastruktur-Ausbau in Deutschland voran: Heute erreicht Vodafone in seinem bundesweiten Kabel-Glasfasernetz über 24 Millionen Haushalte, davon mehr als 23 Millionen mit Gigabit-Geschwindigkeit. In 2022 wird Vodafone zwei Drittel aller Deutschen mit Gigabit-Anschlüssen versorgen. Mit seinem 4G-Netz erreicht Vodafone mehr als 99% aller Haushalte in Deutschland. Vodafones Maschinennetz (Narrowband IoT) für Industrie und Wirtschaft funkt auf fast 97% der deutschen Fläche. Seit Mitte 2019 betreibt Vodafone auch das erste 5G-Netz in Deutschland und erreicht damit über 55 Millionen Menschen. Bis 2023 wird Vodafone 5G für 60 Millionen Menschen ausbauen.

Vodafone Deutschland ist mit einem Anteil von rund 30% am Gesamtumsatz die größte Landesgesellschaft der Vodafone Gruppe, einem der größten Telekommunikationskonzerne der Welt. Vodafone hat weltweit über 300 Millionen Mobilfunk-Kunden, mehr als 28 Millionen Festnetz-Kunden, 22 Millionen TV-Kunden und verbindet mehr als 160 Millionen Geräte mit dem Internet der Dinge.

Vodafone vernetzt Menschen und Maschinen weltweit. Und schafft damit eine bessere Zukunft für alle. Denn: Technologie ebnet den Weg für ein digitales Morgen. Dafür arbeitet Vodafone daran, sein Geschäft nachhaltig zu betreiben und die Umwelt zu schützen. Die Ziele: Bis 2025 klimaneutral und bis 2040 emissionsfrei zu werden. Um diese zu erreichen, nutzt Vodafone zu 100% Grünstrom, elektrifiziert seine Fahrzeugflotte, setzt auf eine grüne Lieferkette und stellt sicher, dass seine Netztechnik vollständig wiederverwendet, weiterverkauft oder recycelt wird. Darüber hinaus hilft Vodafone mit smarten IoT-Technologien anderen Unternehmen dabei, ihren C02-Fußabdruck zu minimieren.

Diversität ist in der Unternehmenskultur von Vodafone fest verankert und wird durch zahlreiche Maßnahmen gefördert. Dazu zählen Angebote zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf ebenso wie Netzwerke für Frauen, Väter oder LGBT’s bis hin zu Diversitäts-Schulungen für Führungskräfte. Vodafone respektiert und wertschätzt alle Menschen: unabhängig von ethnischer Herkunft, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung, Geschlechtsidentität, Glauben, Kultur oder Religion.

Weitere Informationen: www.vodafone-deutschland.de oder www.vodafone.com.

*Gender-Hinweis

Lediglich aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird häufig nur die grammatisch männliche Form verwendet. Gemeint sind stets Menschen jeglicher geschlechtlicher Identität.

 

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Tobias Krzossa

Head of Media Relations