Düsseldorf, 3. Mai 2016 – Die Vodafone Foundation hat heute den Start eines der umfassendsten gemeinnützigen Programme in ihrer 25-jährigen Stiftungsgeschichte bekannt gegeben: Ab Herbst wird die Initiative „Instant Schools for Africa“ Millionen von Kindern und Jugendlichen in der Demokratischen Republik Kongo, in Ghana, Kenia, Lesotho, Mosambik und Tansania den freien Zugang zu Online-Lernmaterial ermöglichen – vom Grundschul- bis zum Gymnasialniveau. Bereitgestellt werden die Lehrmaterialen über einfache Tablets für Schüler sowie Laptops und Projektoren für Lehrer. Sie wurden in Zusammenarbeit mit Learning Equality*, einem führenden gemeinnützigen Anbieter von pädagogischen Open-Source-Technologien, sowie Bildungspartnern, Bildungsministerien und lokalen Bildungsexperten in den einzelnen Ländern entwickelt.
Andrew Dunnet, Direktor der Vodafone Foundation: „Bildung ist eines der besten Mittel gegen Armut. Doch bei der Wissensvermittlung stehen Schulen armer Länder vor großen Herausforderungen. Oft fehlt es mit Schulbüchern schon an den einfachsten Materialien, um Schülern Zugang zu Wissen und Bildung zu ermöglichen. Mit unserem Programm „Instant Schools for Africa“ nutzen wir die neuen mobilen und digitalen Möglichkeiten – und bringen umfangreiches, topaktuelles und auf die jeweilige Sprache und Kultur zugeschnittenes Lehrmaterial in die Klassenräume dieser Welt. So wollen wir die Lebenschancen vieler Kinder maßgeblich verändern.“
Für die Nutzung der „Instant Schools for Africa“-Bildungsressourcen fallen keine mobilen Datengebühren an. Vodafone arbeitet mit den anderen großen Mobilfunkanbietern in den jeweiligen Ländern zusammen, um weitere Anbieter von einem ähnlichen gemeinnützigen Ansatz zu überzeugen.
Mit dem Programm „Instant Schools for Africa“ verstärkt die Vodafone Foundation ihre kontinuierlichen Bestrebungen, digitale und mobile Technologien einzusetzen, um Bildungsressourcen für die Menschen bereitzustellen, die diese am dringendsten benötigen. Im März 2015 gab die Vodafone Foundation die Instant Classroom-Initiative „Digital School in a Box“ bekannt. Dabei handelt es sich um eine tragbare Kiste mit Geräten für den Tablet-basierten Unterricht in Schulen, in denen Strom und Internet unzuverlässig oder gar nicht vorhanden sind. Instant Classroom wird in Partnerschaft mit den Innovations- und Bildungseinheiten der Vereinten Nationen (UNHCR) an Schulen in Flüchtlingssiedlungen in Kenia, Tansania und der Demokratischen Republik Kongo angeboten. Schätzungen zufolge werden bis Ende 2016 mindestens 62.000 Kinder und Jugendliche von der Arbeit der Stiftung in den Flüchtlingssiedlungen profitieren. Bis 2020 möchte die Stiftung dort bis zu 3 Millionen Kinder und Jugendliche erreichen.
Weiteres Bildmaterial finden Sie bei der Vodafone Group.
Hinweise an die Redaktion
* Learning Equality www.learningequality.org möchte allen Menschen in der Welt eine hochwertige Grundbildung ermöglichen. Dazu unterstützt sie die Entwicklung und Verbreitung offener Bildungsressourcen und vereinfacht deren Nutzung innerhalb und außerhalb von Klassenräumen rund um den Globus. Learning Equality optimiert die Bildungsressourcen, damit deren Inhalt effizient bereitgestellt werden kann. Videos werden für niedrige Bitraten optimiert, die von Learning Equality entwickelten Webseiten funktionieren über Datenverbindungen mit niedriger Bandbreite und die Unterrichtsmodule lassen sich ganz einfach auf mobilen Geräten speichern. Die von Learning Equality gehosteten Unterrichtsinhalte wurden speziell für Schulen entwickelt, die keinen Internetzugang, aber ein eigenes LAN haben. Die Inhalte werden nicht über das Internet auf den Servern von Dritten, sondern im Kernnetz von Vodafone gehostet. Dadurch werden die Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit der Verbindung optimiert. Schüler, Lehrer, Eltern und andere Ausbilder benötigen lediglich eine Datenverbindung zum Vodafone-Netz, um auf die Materialien zugreifen zu können. Vodafone und Learning Equality stellen anderen Mobilfunkbetreibern die technischen Spezifikationen zur Verfügung, die erforderlich sind, damit möglichst viele Menschen von den Vorteilen dieses gemeinnützigen Programms profitieren können.
Über die Vodafone Foundation
Das Programm „Connecting for Good“ der Vodafone Foundation kombiniert die wohltätigen Spenden und die Technologie von Vodafone, um weltweit Projekte zu unterstützen, die sich auf die Bereitstellung mobiler Technologien in den Bereichen Gesundheit, Bildung und Katastrophenhilfe konzentrieren.
Vodafone ist einer der führenden Kommunikationskonzerne Deutschlands. Die Vodafone-Netze verbinden: Menschen und Maschinen, Familien und Freunde sowie Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Millionen Menschen sind Vodafone-Kunden – ob sie surfen, telefonieren oder fernsehen; ob sie ihr Büro, ihr Zuhause oder ihre Fabrik mit Vodafone-Technologie vernetzen.
Die Düsseldorfer liefern Internet, Mobilfunk, Festnetz und Fernsehen aus einer Hand. Als Digitalisierungsexperte der deutschen Wirtschaft ist Vodafone vertrauensvoller Partner für Start-ups, Mittelständler genau wie DAX-Konzerne. Mit fast 30 Millionen Mobilfunk-, über 10 Millionen Breitband- und rund 9 Millionen TV-Kunden sowie zahlreichen digitalen Lösungen erwirtschaftet Vodafone Deutschland mit rund 14.000 Mitarbeitenden einen jährlichen Gesamtumsatz von etwa 13 Milliarden Euro. Vodafone treibt den Infrastruktur-Ausbau in Deutschland voran und erreicht in seinem bundesweiten Kabel-Glasfasernetz zwei Drittel aller deutschen Haushalte mit Gigabit-Geschwindigkeit. Gemeinsam mit seinem Partner OXG bauen die Düsseldorfer in den kommenden Jahren bis zu sieben Millionen neue FTTH Glasfaser-Anschlüsse. Mit seinem 5G-Netz erreicht Vodafone mehr als 94 Prozent der Bevölkerung in Deutschland. Vodafones Maschinen-Netz (Narrowband IoT) für Industrie und Wirtschaft funkt auf mehr als 97% der deutschen Fläche.
Vodafone Deutschland ist mit einem Anteil von rund 33 Prozent am Gesamtumsatz die größte Landesgesellschaft der Vodafone Gruppe, einem der größten Telekommunikationskonzerne der Welt. Vodafone hat weltweit über 360 Millionen Mobilfunk- und Festnetz-Kunden und eine der größten IoT-Plattformen.
Vodafone schafft eine bessere Zukunft für alle. Denn: Technologie ebnet den Weg für ein digitales und nachhaltigeres Morgen von Menschen und Unternehmen. Dabei verpflichtet sich der Konzern, seinen ökologischen Fußabdruck zu reduzieren. Das Ziel: bis 2040 Netto-Null-Emissionen.
Diversität ist in der Unternehmenskultur von Vodafone fest verankert und wird durch zahlreiche Maßnahmen gefördert. Dazu zählen Angebote zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf ebenso wie Netzwerke für Frauen, Väter oder LGBT+. Vodafone respektiert und wertschätzt alle Menschen: unabhängig von ethnischer Herkunft, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung, Geschlechtsidentität, Glauben, Kultur oder Religion.
Weitere Informationen:
www.vodafone-deutschland.de oder www.vodafone.com.
*Gender-Hinweis
Lediglich aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird häufig nur die grammatisch männliche Form verwendet. Gemeint sind stets Menschen jeglicher geschlechtlicher Identität.