PEPP-PT:

So helfen unsere Smartphones in Kürze im Kampf gegen Covid-19

5 Min.
08. April 2020
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  • Länderübergreifendes Projekt zur Eindämmung des Coronavirus
  • Vodafone unterstützt PEPP-PT von Beginn an als Technologie-Partner
  • Mit den am häufigsten verwendeten Smartphones: Hardware-Tests im Vodafone-Labor schreiten voran
  • Experten von Grandcentrix unterstützen mit Fachwissen im Bereich IoT

Im Kampf gegen das Coronavirus schreitet das länderübergreifende Projekt ‚Pan-European Privacy-Preserving Proximity Tracing (PEPP-PT) voran. Die private Initiative mit mehr als 130 Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft aus acht Europäischen Ländern entwickelt eine Technologie für die Bekämpfung der Covid-19-Epidemie mit unseren Smartphones. Frei zugängliche Apps können basierend auf dieser entwickelten Plattform schon bald zum Einsatz kommen – in Deutschland ebenso wie in den anderen europäischen Ländern. „Die Voraussetzung dafür, dass wir nach der Eindämmung der Fallzahlen schnell zu einem halbwegs normalen Leben zurückkehren können ist, dass Infektionsketten schnell nachverfolgt und isoliert werden können.  Wenn wir nach Ostern eine große Zahl von Nutzern auf solchen Applikationen in verschiedenen Ländern sehen, dann ist die Voraussetzung geschaffen, zurück in den Alltag zu kommen“, so Chris Boos, Gründer von Arago und führender Forscher des Projekts PEPP-PT.

Im Projekt arbeitet Vodafone seit Beginn unter anderem mit dem Robert Koch Institut und mit mehreren Fraunhofer Instituten zusammen. Der Digitalisierungskonzern unterstützt bei der Entwicklung der Technologie mit seiner Expertise im Bereich Datenkommunikation. Zudem führen Netz-Experten von Vodafone umfangreiche Hardware-Tests in den eigenen Zertifizierungs- und Testlaboren in Düsseldorf durch, damit wir die Technologie schon bald mit nahezu allen gängigen Smartphones zuverlässig im Alltag nutzen können. Dabei machen die Vodafone-Techniker weitere Fortschritte. In dieser Woche werden vor allem die Telefone, die von uns am häufigsten täglich genutzt werden – zum Beispiel zahlreiche Modelle der Galaxy-Reihe von Samsung sowie Apples iPhones – getestet. Weitere Modelle folgen in Kürze.

Im Internet der Dinge: Konzepte für die Nutzung der Technologie auch ohne Smartphone

Auch die IoT-Experten von Grandcentrix haben ihre Unterstützung für das Projekt PEPP-PT zugesagt. Dafür stellt Grandcentrix Expertise in den Bereichen dezentrale Plattformen, Internet der Dinge und anonymes Tracing bereit. Mit diesem Wissen sollen im Projekt Konzepte entwickelt werden, die auch Menschen ohne Smartphone die freiwillige Nutzung der Technologie ermöglichen.

Vodafone unterstuetzt Projekt PEPP-PT
Vodafone testet Technologie zur Eindämmung des Coronavirus in seinen Test- und Zertifizierungslaboren. © Vodafone

Anonyme Abstandsmessung per Bluetooth-Sensorik

Die gesamte Technologie, die das Projekt PEPP-PT entwickelt, basiert auf einer Abstandsmessung per Bluetooth-Sensorik (Bluetooth Low Energy). Diese Sensorik erkennt, ob sich andere Telefone über mehrere Minuten in unserer direkten Umgebung befinden – zum Beispiel im Supermarkt, in der Bahn oder in der Apotheke. Grundlage dafür sind anonymisierte Daten, die unsere Smartphones untereinander austauschen. Basierend auf diesen Informationen ist es möglich, Menschen zu informieren, wenn sie Kontakt zu Personen hatten, bei denen später das Virus nachgewiesen wird. Mit entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen können dann Infektionsketten unterbrochen werden. Personenbezogene Kunden- oder Bewegungsdaten werden dabei zu keiner Zeit übermittelt. Apps, die auf die Technologie aufsetzen, werden auf freiwilliger Basis und kostenlos nutzbar sein.

„Hilfe für jeden Einzelnen von uns, für unsere Wirtschaft und für die europäische Gesellschaft“

„Wir unterstützen die Initiative PEPP-PT von Beginn an als Technologie-Partner. In diesem Projekt haben wir länder- und branchenübergreifend eine europäische Antwort im Kampf gegen das Coronavirus entwickelt. Eine Technologie, mit der wir Infektionsketten unterbrechen können und die auf höchsten Datenschutzrichtlinien fußt. Eine Technologie, die für uns alle der Schlüssel zurück in unseren Alltag sein kann“, so Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter. „Diese Technologie 'made in Europe' hilft jedem Einzelnen von uns unsere Liebsten zu schützen. Sie hilft unserer Wirtschaft den Wettlauf gegen das Coronavirus nicht zu verlieren. Und sie hilft unserer Gesellschaft nach der Eindämmung der Fallzahlen schneller wieder zur Normalität zurückzukehren.“

Im Projekt PEPP-PT haben wir eine europäische Antwort im Kampf gegen das Coronavirus entwickelt.

Hannes Ametsreiter
CEO Vodafone Deutschland
Vodafone Management: Dr. Hannes Ametsreiter, CEO Vodafone Deutschland und Mitglied im Executive Committee der Vodafone Group. © Vodafone

Schon in Kürze sollen Apps zum Einsatz kommen

Schon bald sollen in Deutschland und in weiteren europäischen Ländern Apps starten, die auf der neu entwickelten Plattform aufsetzen und die Bluetooth-Sensorik nutzen, um uns über potenzielle Infektionsketten zu informieren. „Die Methoden von PEPP-PT werden diese Woche offen geteilt und bieten auch Referenz-Installationen, sodass Länder und Start-ups darauf basierend schnell eigene Anwendungen entwickeln können“, so Chris Boos.

Labortests mit Smartphones schreiten voran

Damit wir die Abstandsmessung in Kürze mit möglichst vielen Smartphones zuverlässig und genau nutzen können, machen die Netz-Experten von Vodafone im Zertifizierungs- und Testlabor in Düsseldorf momentan sämtliche gängigen Smartphones bereit für den Einsatz der Technologie. Die beliebtesten Smartphone-Modelle und ihre Bluetooth-Sensorik werden im Detail getestet und berechnet. Denn die Abstandsmessung per Bluetooth unterscheidet sich zwischen den verschiedenen Smartphone-Modellen bedingt durch zahlreiche Parameter – wie zum Beispiel die Antennen-Technik oder das Gehäuse des Telefons. Die Vodafone-Techniker haben eine zweistellige Anzahl der am weitesten verbreiteten Smartphones bereits für den Einsatz der Bluetooth-Sensorik bereitgemacht. Schon in den nächsten Wochen sollen viele weitere Smartphones folgen damit möglichst viele Menschen die Technologie im Alltag freiwillig nutzen können.

Vodafone Deutschland

Vodafone ist einer der führenden Kommunikationskonzerne. Jeder zweite Deutsche ist ein Vodafone-Kunde – ob er surft, telefoniert oder fernsieht; ob er Büro, Bauernhof oder Fabrik mit Vodafone-Technologie vernetzt. Die Vodafone-Netze verbinden Deutschland: Familien und Freunde sowie Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Sie helfen auch dabei, entscheidende Sektoren wie Bildung und Gesundheitswesen gerade in Zeiten von COVID-19 am Laufen zu halten.

Die Düsseldorfer liefern Internet, Mobilfunk, Festnetz und Fernsehen aus einer Hand. Als Digitalisierungspartner der deutschen Wirtschaft zählt Vodafone Start-ups, Mittelständler genau wie DAX-Konzerne zu seinen Kunden. Kein anderes Unternehmen in Deutschland vernetzt über sein Mobilfunknetz mehr Menschen und Maschinen. Kein anderes deutsches Unternehmen bietet im Festnetz mehr Gigabit-Anschlüsse an als die Düsseldorfer. Und kein anderer Konzern hat mehr Fernseh-Kunden im Land.

Mit über 30 Millionen Mobilfunk-, fast 11 Millionen Breitband-, mehr als 13 Millionen TV-Kunden und zahlreichen digitalen Lösungen erwirtschaftet Vodafone Deutschland mit seinen rund 16.000 Mitarbeitenden einen jährlichen Gesamtumsatz von etwa 13 Milliarden Euro.

Als Gigabit-Company treibt Vodafone den Infrastruktur-Ausbau in Deutschland voran: Heute erreicht Vodafone in seinem bundesweiten Kabel-Glasfasernetz über 24 Millionen Haushalte, davon mehr als 23 Millionen mit Gigabit-Geschwindigkeit. In 2022 wird Vodafone zwei Drittel aller Deutschen mit Gigabit-Anschlüssen versorgen. Mit seinem 4G-Netz erreicht Vodafone mehr als 99% aller Haushalte in Deutschland. Vodafones Maschinennetz (Narrowband IoT) für Industrie und Wirtschaft funkt auf fast 97% der deutschen Fläche. Seit Mitte 2019 betreibt Vodafone auch das erste 5G-Netz in Deutschland und erreicht damit über 55 Millionen Menschen. Bis 2023 wird Vodafone 5G für 60 Millionen Menschen ausbauen.

Vodafone Deutschland ist mit einem Anteil von rund 30% am Gesamtumsatz die größte Landesgesellschaft der Vodafone Gruppe, einem der größten Telekommunikationskonzerne der Welt. Vodafone hat weltweit über 300 Millionen Mobilfunk-Kunden, mehr als 28 Millionen Festnetz-Kunden, 22 Millionen TV-Kunden und verbindet mehr als 160 Millionen Geräte mit dem Internet der Dinge.

Vodafone vernetzt Menschen und Maschinen weltweit. Und schafft damit eine bessere Zukunft für alle. Denn: Technologie ebnet den Weg für ein digitales Morgen. Dafür arbeitet Vodafone daran, sein Geschäft nachhaltig zu betreiben und die Umwelt zu schützen. Die Ziele: Bis 2025 klimaneutral und bis 2040 emissionsfrei zu werden. Um diese zu erreichen, nutzt Vodafone zu 100% Grünstrom, elektrifiziert seine Fahrzeugflotte, setzt auf eine grüne Lieferkette und stellt sicher, dass seine Netztechnik vollständig wiederverwendet, weiterverkauft oder recycelt wird. Darüber hinaus hilft Vodafone mit smarten IoT-Technologien anderen Unternehmen dabei, ihren C02-Fußabdruck zu minimieren.

Diversität ist in der Unternehmenskultur von Vodafone fest verankert und wird durch zahlreiche Maßnahmen gefördert. Dazu zählen Angebote zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf ebenso wie Netzwerke für Frauen, Väter oder LGBT’s bis hin zu Diversitäts-Schulungen für Führungskräfte. Vodafone respektiert und wertschätzt alle Menschen: unabhängig von ethnischer Herkunft, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung, Geschlechtsidentität, Glauben, Kultur oder Religion.

Weitere Informationen: www.vodafone-deutschland.de oder www.vodafone.com.

*Gender-Hinweis

Lediglich aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird häufig nur die grammatisch männliche Form verwendet. Gemeint sind stets Menschen jeglicher geschlechtlicher Identität.

 

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Tobias Krzossa

Head of Media Relations