Umfrage zum Weltfernsehtag

Ablenkung von Corona: TV-Zuschauer wollen Tiersendungen statt Sport

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  • TV glaubwürdiger als Internet: Mehr als 40% der Befragten setzen auf Fernsehen als Informationsquelle
  • Arbeiten im Home-Office: Fernseher bleibt bei mehr als 2/3 aller Befragten während der Arbeitszeit aus
  • Vor und nach der Arbeit: öffentlich-rechtliche Sender erste Wahl für Corona-Neuigkeiten
  • Nachrichten am beliebtesten: Tierdokus und Talkshows auf Platz 2 und 3
  • TV-Zukunft: Rund 84% möchten Fernsehen nicht in virtueller Umgebung mit Freunden schauen

Fernsehen erlebt eine Renaissance – mit dem Rückzug ins private Zuhause ist die Nutzung zuletzt deutlich gestiegen. Viele TV-Zuschauer informieren sich über das Corona-Geschehen (*). Aber zu welcher Tageszeit und auf welchen Sendern bringen sich die Deutschen auf den neuesten Stand? Und welches Genre wird am häufigsten als Informationsquelle genutzt? Zum Weltfernsehtag am 21. November wollte Deutschlands größter TV-Anbieter Vodafone genau wissen, welche Rolle TV für die Deutschen in Corona-Zeiten spielt.

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Umfrage zum Weltfernsehtag: Mehr als 40% der Befragten setzen auf Fernsehen als Informationsquelle. © Vodafone

Und tatsächlich: Wenn es um die Glaubwürdigkeit von Medien geht, rangiert das Fernsehen als Informationsquelle deutlich vor dem Internet. Erste Anlaufstelle für Corona-Neuigkeiten sind dabei öffentlich-rechtliche Sender. Rund 71 Prozent der Befragten gaben an, dass sie diese dem Privatfernsehen deutlich vorziehen – und zwar morgens und abends. Nachrichtensendungen und Talkshows sind unter den beliebtesten Formaten. Gern gesehene Gäste bei Diskussionsrunden sind vor allem Wissenschaftler und Virologen. Auf Journalisten können rund 28 Prozent der Befragten verzichten. Und was wird geschaut, wenn man sich von Corona-Themen ablenken möchte? Befragte unter 30 Jahren gaben an, dass sie vor allem Comedy & Unterhaltung schauen, während Rentner Nachrichten-Sendungen und Tier-Dokumentationen bevorzugen. Sport-Sendungen verzeichneten dagegen im Vergleich zu der Zeit vor Corona kaum Zuwachs.

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Umfrage zum Weltfernsehtag: 37 Prozent der Befragten wünschen sich mehr Sendungen zum Klimawandel im Fernsehen. © Vodafone

Übrigens: Unentschlossene TV-Zapper bleiben bevorzugt bei Corona-Thema hängen. Sendungen zum Klimawandel lassen bei rund 31 Prozent der Befragten den Zeigefinger erstarren. Und überhaupt: 37 Prozent der Befragten – jung und alt – wünschen sich noch mehr Sendungen zum Klimawandel im Fernsehen.

Aber hat das Corona-Virus auch Auswirkungen auf das Fernseh-Verhalten? Auf die Frage, was bei einer Berichterstattung zu Corona zum Umschalten führt, sagten rund 34 Prozent der Befragten, dass Corona für sie einfach zu viel Platz im Fernsehen einnimmt. Rund 23 Prozent vermissen tatsächliche Neuigkeiten und schalten um.

Medienwissenschaftler sind sich einig: Das ‚mediale Lagerfeuer‘ flackert in Corona-Zeiten wieder in den deutschen Wohnzimmern auf. Aber wie nachhaltig lodert das Feuer in Zukunft? Hat es mit technischer Unterstützung eine Chance? Rund 84 Prozent der Befragten gaben an, dass sie sich nicht vorstellen können, klassische Fernseh-Abende in virtueller Umgebung mit Freunden zu verbringen. Gemeinschaftlich mit Abstand fernsehen in virtueller Realität? Derzeit noch schwer vorstellbar!

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Umfrage zum Weltfernsehtag: Nutzer können sich keine Fernseh-Abende in virtueller Umgebung vorstellen. © Vodafone

Eine gute Nachricht gibt es aber für Arbeitgeber: Rund 83 Prozent der befragten Home-Office-Arbeiter gaben an, dass sie den Fernseher nie oder nur selten während der Arbeitszeit angeschaltet haben. Vielleicht läuft das Home-Office deshalb in vielen Unternehmen so erfolgreich.

TV-Empfangswege, Weltfernsehtag und Hinweise zur Methodik

Vodafone erreicht über sein Kabelnetz 24 Millionen Haushalte und hat rund 14 Millionen TV-Kunden. Damit ist Vodafone der größte TV-Anbieter Deutschlands. Der größte Teil der deutschen TV-Haushalte empfängt das TV-Signal über Kabel oder Satellit. Beide Empfangswege erreichen jeweils etwa 44 Prozent der deutschen TV-Haushalte. Weitere Zugangswege sind terrestrische Übertragung (DVB-T2) und Internet-Fernsehen (IPTV).

Der Welttag des Fernsehens wurde 1996 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen ins Leben gerufen. Er erinnert an die gesellschaftliche und kulturelle Rolle des Fernsehens und dessen Funktion für die soziale und wirtschaftliche Entwicklung.

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Die Geschichte des TV in Deutschland: eine Zeitreise. © Vodafone

Gemeinsam mit dem Meinungsforschungsunternehmen Civey hat Vodafone am 17. und 18. November 2020 in einer repräsentativen Umfrage 2.000 Personen befragt. Die Umfrage wurde online erhoben. Alle Teilnehmer haben u.a. Daten wie Alter, Geschlecht und Wohnort angegeben und wurden registriert sowie verifiziert. Etwaige Verzerrungen korrigiert Civey durch ein mehrstufiges Gewichtungsverfahren. Der Fokus lag auf den drei übergeordneten Themenblöcken Gewohnheitsveränderungen, Vertrauen und Glaubwürdigkeit des Fernsehens sowie Wünsche für die Zukunft, die jeweils mit vier Umfragen abgedeckt wurden. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die Einwohner der Bundesrepublik ab 18 Jahren. Der statistische Fehler der Gesamtergebnisse liegt bei 3,5 Prozent. Zusätzliche Informationen zur Methodik erhalten Interessierte online.

(*) Einer aktuellen Bitkom-Umfrage zufolge sagten 98 Prozent der Befragten, dass sie TV und Radio nutzen, um sich über Corona zu informieren.

Vodafone Deutschland

Vodafone ist einer der führenden Kommunikationskonzerne Deutschlands. Die Vodafone-Netze verbinden: Menschen und Maschinen, Familien und Freunde sowie Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Millionen Menschen sind Vodafone-Kunden – ob sie surfen, telefonieren oder fernsehen; ob sie ihr Büro, ihr Zuhause oder ihre Fabrik mit Vodafone-Technologie vernetzen.

Die Düsseldorfer liefern Internet, Mobilfunk, Festnetz und Fernsehen aus einer Hand. Als Digitalisierungsexperte der deutschen Wirtschaft ist Vodafone vertrauensvoller Partner für Start-ups, Mittelständler genau wie DAX-Konzerne. Mit mehr als 30 Millionen Mobilfunk-, über zehn Millionen Breitband- und rund zwölf Millionen TV-Kunden sowie zahlreichen digitalen Lösungen erwirtschaftet Vodafone Deutschland mit rund 15.000 Mitarbeitenden einen jährlichen Gesamtumsatz von etwa 13 Milliarden Euro. Vodafone treibt den Infrastruktur-Ausbau in Deutschland voran und erreicht in seinem bundesweiten Kabel-Glasfasernetz zwei Drittel aller deutschen Haushalte mit Gigabit-Geschwindigkeit. Gemeinsam mit seinem Partner OXG bauen die Düsseldorfer in den kommenden Jahren bis zu sieben Millionen neue FTTH Glasfaser-Anschlüsse. Mit seinem 5G-Netz erreicht Vodafone mehr als 90 Prozent der Bevölkerung in Deutschland. Vodafones Maschinen-Netz (Narrowband IoT) für Industrie und Wirtschaft funkt auf mehr als 97% der deutschen Fläche.

Vodafone Deutschland ist mit einem Anteil von rund 30 Prozent am Gesamtumsatz die größte Landesgesellschaft der Vodafone Gruppe, einem der größten Telekommunikationskonzerne der Welt. Vodafone hat weltweit über 300 Millionen Mobilfunk- und Festnetz-Kunden und eine der größten IoT-Plattformen.

Vodafone schafft eine bessere Zukunft für alle. Denn: Technologie ebnet den Weg für ein digitales Morgen. Und bietet Chancen für den Schutz des Planeten. Vodafone arbeitet kontinuierlich daran, sein Geschäft nachhaltiger zu betreiben und die Umwelt zu schützen. Die Ziele: Bis 2025 CO2-neutral und bis 2040 emissionsfrei zu werden. Bereits heute wird der Strombedarf von Vodafone Deutschland zu 100 Prozent durch erneuerbare Energien gedeckt.

Diversität ist in der Unternehmenskultur von Vodafone fest verankert und wird durch zahlreiche Maßnahmen gefördert. Dazu zählen Angebote zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf ebenso wie Netzwerke für Frauen, Väter oder LGBT. Vodafone respektiert und wertschätzt alle Menschen: unabhängig von ethnischer Herkunft, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung, Geschlechtsidentität, Glauben, Kultur oder Religion.

Weitere Informationen: www.vodafone-deutschland.de oder www.vodafone.com.

*Gender-Hinweis

Lediglich aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird häufig nur die grammatisch männliche Form verwendet. Gemeint sind stets Menschen jeglicher geschlechtlicher Identität.

 

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Helge Buchheister

Pressesprecher