Früher jubeln als der Nachbar

Vodafone startet zur Fußball-WM den Jubel-Booster fürs Kabelfernsehen

Aus Themenspecial:

TV & Streaming
  • Vodafone optimiert das Kabelnetz für die WM-Übertragungen von ARD und ZDF
  • Jubel-Booster bringt Live-Bilder von der WM schneller als bislang via Kabelfernsehen ins Wohnzimmer
  • Kabelnetz ist einer der schnellsten Übertragungswege für Live-Bilder von den WM-Spielen

Pünktlich vor Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft schaltet Vodafone den 'Jubel-Booster' im Kabelnetz frei. Das verkündet der Telekommunikationskonzern heute auf der ANGACOM, Deutschlands größter Fachmesse für Breitbandtechnologien. Die Technik sorgt dafür, dass die Latenz bei den Live-Übertragungen der Fußball-Weltmeisterschaft von ARD und ZDF sinkt. Das heißt: Zuschauer, die über das Kabelnetz die von ARD und ZDF übertragenen WM-Spiele empfangen, sehen die Tore und Spielszenen eher als es bislang über das Kabelnetz möglich war auf dem heimischen Fernseher. Sie können deshalb schneller jubeln als so mancher Nachbar.

Wer kennt das nicht: Die Fußballübertragung läuft, die Spannung steigt, eine Mannschaft greift an – doch der Ball ist noch weit vom Tor entfernt. Plötzlich jubeln die Nachbarn, während auf dem eigenen Bildschirm das entscheidende Tor noch gar nicht zu sehen ist. Das liegt daran, dass Live-Übertragungen von Fußballspielen technisch aufwendig sind. Die Bilder müssen einen langen Weg aus dem Stadion bis ins Wohnzimmer zurücklegen und in mehreren Verarbeitungsschritten für den Empfang noch aufbereitet werden – und das dauert eben ein bisschen.

Warum Live Bilder verzögert ankommen

Bei klassischen analogen TV Übertragungen waren Verzögerungen früher kaum wahrnehmbar. Mit der Digitalisierung – etwa bei Satelliten , Kabel , Antennen- oder Internetfernsehen – wird das TV Signal jedoch aufwendig verarbeitet. Dabei entstehen zeitliche Verzögerungen – vor allem durch die digitale Signalaufbereitung, bei der das TV-Signal für die unterschiedlichen Netze und die Wiedergabe auf verschiedenen Endgeräten angepasst wird.

Größere Zeitunterschiede können vor allem beim Internetfernsehen auftreten. Hier spielen Faktoren wie die Übertragungstechnik (IPTV oder OTT), die Infrastruktur, die Geschwindigkeit und Stabilität der Internetverbindung sowie der Anbieter und der vom Nutzer verwendete Zugang (Browser, App oder Set-Top-Box) eine wichtige Rolle.

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Wir lassen Fußballfans bei der WM im Kabel-TV schneller jubeln.

Fabrizio Rocchio
Geschäftsführer und Network Director

Früher Tore feiern – so funktioniert der Jubel-Booster

Mit dem „Jubel Booster“ macht Vodafone die TV Übertragung im Kabelnetz durch eine technische Optimierung schneller. Für die WM Übertragungen von ARD und ZDF nutzt Vodafone ein besonders früh verfügbares TV Signal der Sender und verteilt es direkt im Kabelnetz – ohne zusätzliche Verarbeitungsschritte. Dadurch entfallen weitere Verzögerungen in der Signalaufbereitung. Das Ergebnis: Die Live Bilder kommen rund zwei Sekunden früher im Wohnzimmer an als bislang.

Fabrizio Rocchio, CTO von Vodafone: "Wir lassen Fußballfans bei der WM im Kabel-TV schneller jubeln. Durch die technische Umstellung reduziert sich die zeitliche Verzögerung bei der Übertragung um mehrere Sekunden, sodass die Tore via Kabelfernsehen schneller als bisher auf den TV-Bildschirmen zu sehen sind."

Europameisterschaft 2024: Kabel-TV nachweislich vor Satellit

Bereits zur Europameisterschaft 2024 hatte Vodafone die Beschleunigungstechnik bei Live-Übertragungen von ARD und ZDF im Kabelnetz eingesetzt. Das renommierte Computer-Fachmagazin c‘t hat damals nachgemessen, wie lange es bei klassischem Fernsehempfang und beim IPTV-Streaming dauert, bis das Tor gefallen ist. Dabei kam heraus: Durch die Optimierung war das Signal im Kabel-TV schneller als über Satellit und deutlich schneller als die meisten Internetfernsehangebote.

Vodafone ist Deutschlands größter Kabelnetzbetreiber. Über das Kabelnetz erreicht das Unternehmen mehr als 24 Millionen Haushalte und hat mehr als 8 Millionen TV-Kunden. Die Latenzoptimierung macht sich bei allen Spielen bemerkbar, die auf „Das Erste HD“ und „ZDF HD“ im Kabelnetz von Vodafone zu sehen sind. Das öffentlich-rechtliche Fernsehen überträgt 60 der 104 WM-Spiele. Die Fußball-Weltmeisterschaft beginnt am 11. Juni.

Vodafone Deutschland

Vodafone ist einer der führenden Kommunikationskonzerne Deutschlands. Die Vodafone-Netze verbinden: Menschen und Maschinen, Familien und Freunde sowie Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Millionen Menschen sind Vodafone-Kunden – ob sie surfen, telefonieren oder fernsehen; ob sie ihr Büro, ihr Zuhause oder ihre Fabrik mit Vodafone-Technologie vernetzen.

Die Düsseldorfer liefern Internet, Mobilfunk, Festnetz und Fernsehen aus einer Hand. Als Digitalisierungsexperte der deutschen Wirtschaft ist Vodafone vertrauensvoller Partner für Start-ups, Mittelständler genau wie DAX-Konzerne. Mit fast 29 Millionen Mobilfunk-, etwa 10 Millionen Breitband- und rund 9 Millionen TV-Kunden sowie zahlreichen digitalen Lösungen erwirtschaftet Vodafone Deutschland mit über 13.000 Mitarbeitenden einen jährlichen Gesamtumsatz von etwa 12 Milliarden Euro. Vodafone treibt den Infrastruktur-Ausbau in Deutschland voran und erreicht in seinem bundesweiten Kabel-Glasfasernetz knapp 30 Mio. deutsche Haushalte mit Gigabit-Geschwindigkeit. Gemeinsam mit seinem Partner OXG bauen die Düsseldorfer in den kommenden Jahren bis zu sieben Millionen neue FTTH Glasfaser-Anschlüsse. Mit seinem 5G-Netz erreicht Vodafone mehr als 94 Prozent der Bevölkerung in Deutschland. Vodafones Maschinen-Netz (Narrowband IoT) für Industrie und Wirtschaft funkt auf mehr als 97 Prozent der deutschen Fläche.

Vodafone Deutschland ist mit einem Anteil von rund 30 Prozent am Gesamtumsatz die größte Landesgesellschaft der Vodafone Gruppe, einem der größten Telekommunikationskonzerne der Welt. Vodafone hat weltweit etwa 370 Millionen Mobilfunk- und Festnetz-Kunden und eine der größten IoT-Plattformen.

Vodafone schafft eine bessere Zukunft für alle. Denn: Technologie ebnet den Weg für ein digitales und nachhaltigeres Morgen von Menschen und Unternehmen. Dabei verpflichtet sich der Konzern, seinen ökologischen Fußabdruck zu reduzieren. Das Ziel: bis 2040 Netto-Null-Emissionen.

Diversität ist in der Unternehmenskultur von Vodafone fest verankert und wird durch zahlreiche Maßnahmen gefördert. Dazu zählen Angebote zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf ebenso wie Netzwerke für Frauen, Väter oder LGBT+. Vodafone respektiert und wertschätzt alle Menschen: unabhängig von ethnischer Herkunft, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung, Geschlechtsidentität, Glauben, Kultur oder Religion.

Weitere Informationen:
www.vodafone-deutschland.de oder www.vodafone.com.

*Gender-Hinweis

Lediglich aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird häufig nur die grammatisch männliche Form verwendet. Gemeint sind stets Menschen jeglicher geschlechtlicher Identität.

Autor:in

Helge Buchheister

Corporate Communications

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