Europäischer Tag des Notrufs

Neues Notrufsystem AML setzt sich überall in Deutschland durch

4 Min.
11. Februar 2022
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  • Notruf-Software 'EmergencyEye': Rund 60.000 Einsätze pro Jahr in Deutschland & der Schweiz
  • Vodafone-Initiative erfolgreich: Bei 95 Prozent aller Handy-Notrufe wird jetzt der Standort an die Rettungsleitstellen übertragen
  • 223 von 234 Leitstellen in Deutschland haben Zugriff auf Advanced Mobile Location Technologie (AML)
  • Rückblick: 30 Jahre kostenloser Notruf 112 per Mobilfunk

Gute Nachrichten: Es geht voran bei den von Vodafone unterstützten Notruf-Technologien. Als Technologie-Partner unterstützt Vodafone seit Jahren erfolgreich den Fortschritt der Notruf-Software 'EmergencyEye' sowie die Advanced Mobile Location Technologie. Die Zahl der Einsätze von 'EmergencyEye' steigt kontinuierlich: Rund 60.000 Mal im Jahr wird die Software in Deutschland und der Schweiz eingesetzt, damit Rettungsleitstellen per Live-Video die Lage am Unfallort besser einschätzen können. Auch die Verbreitung der Advanced Mobile Location Technologie nimmt weiter zu. 223 von 234 Leistellen in Deutschland haben Zugriff und können so Standortdaten von 95% der deutschen Bevölkerung empfangen. Damit Notrufe reibungslos abgesetzt werden, investiert Vodafone täglich in sein Netz und treibt die Weiterentwicklung dieser Notruf-Innovationen voran.

Woman Calling For Emergency Help After Accident
Der Notruf wird digital: Vodafone und EmergencyEye wollen Ersthelfern helfen zu helfen. © iStock/AndrejPopov ©

Das Thema Notruf hat bei Vodafone bereits eine lange Tradition: 1992 hat Vodafone als erster Netzbetreiber in Deutschland den kostenlosen Notruf per Mobilfunk eingeführt. 30 Jahre liegt dieser Meilenstein nun zurück. Unter der Nummer 112 erhält man in ganz Europa kostenfrei aus allen Telefonnetzen immer den schnellsten Draht zur Hilfe in allen erdenklichen Notfällen. Seitdem hat der Digitalisierungskonzern sein Notruf-Konzept ständig weiterentwickelt.

EmergencyEye: 60.000 Einsätze pro Jahr

Smartphones retten Leben
Smartphones retten Leben. © Vodafone ©

So kooperiert Vodafone erfolgreich mit dem Start-up Corevas und dessen Notruf-Software 'EmergencyEye'. Mit der Technologie werden deutschlandweit mittlerweile Notrufe durch eine Live-Video Lageeinschätzung und zielführende Anleitung der Personen vor Ort unterstützt. Vodafone hat für das System einen eigenen Kommunikationskanal eingerichtet. Laien werden am Unfallort per Videoanruf kontaktiert, damit sie im Notfall die richtigen Entscheidungen treffen - und das unabhängig vom verfügbaren Datenvolumen.

Und so funktioniert es: Wenn ein Notruf bei der Leitstelle eingeht, senden die Rettungskräfte dem anrufenden Ersthelfer direkt einen Link per SMS. Dafür hat Vodafone einen separaten Zugang eingerichtet, der den Einsatzzentralen und Ersthelfern kostenlos zur Verfügung steht. Mit einem Klick auf den Link startet der Anrufer nach Zustimmung über die Software 'EmergencyEye' automatisch die Übermittlung seines GPS-Standortes mit der Einsatzzentrale. So werden die Rettungskräfte direkt zum exakten Zielort navigiert und sparen wichtige Zeit bei der Anfahrt. Zusätzlich wird nach Zustimmung des Ersthelfers eine Live-Videoverbindung mit der Leitstelle hergestellt. So können die Einsatz-Bearbeiter die Situation vor Ort besser einschätzen.

Die gemeinsam entwickelte Technologie wird pro Jahr bereits 60.000 Mal in Deutschland und der Schweiz eingesetzt – Tendenz kontinuierlich steigend. Als Ersthelfer an einer Unfallstelle steckt man in einer Ausnahmesituation. Mithilfe der neuesten Technologien vereinfachen Vodafone und Corevas die Arbeit der Rettungsstellen und assistieren Laien, wenn jede Sekunde zählt. Darüber hinaus unterstützt EmergencyEye über die Notrufleitstellen hinaus die Kritische Infrastruktur. So nutzen bereits zahlreiche Energie-Konzerne, Gas-Wasser-Strom Versorger und Unternehmen der Chemie-Industrie die EmergencyEye-Technologie für die Versorgungssicherung.

AML übermittelt im Notfall automatisch den Standort des Anrufers

Bei vielen Unfällen fällt es den Notrufenden schwer, den Rettungskräften den eigenen Standort genau durchzugeben. Doch dank Notruf AML, der von Vodafone mitentwickelten Technologie, muss man das auch gar nicht mehr. Die Antwort auf die Frage „Wo?“ erübrigt sich, denn mit der Advanced Mobile Location wird der Standort des Anrufers bei einem Notruf automatisch an die entsprechende Leitstelle weitergeleitet. Vodafone ermöglicht eine kostenlose Datenübertragung des Standortes direkt vom Smartphone zur Leitstelle. So können die Rettungskräfte bis auf wenige Meter genau erkennen, wo sich der Unfall befindet und schneller den richtigen Ort ansteuern. Die Vorteile liegen auf der Hand: Empfängt man einen Notruf aus einer Region, bei der der eigene Standort nicht genau bestimmt werden kann, wie z. B. einem Wald, kann man dank dieser Innovation den Unfallort genau lokalisieren. Das netzbasierte Ortungssystem ist bereits in allen deutschen Mobilfunk-Netzen implementiert und wird von den gängigen Smartphone-Betriebssystemen unterstützt.

Gut zwei Jahre nach dem Start von Notruf-AML lässt sich festhalten: Die schnelle Verbreitung spricht für die vielversprechenden Funktionen dieser Technologie. Bei 223 von 234 Leitstellen in Deutschland kommt die Technologie bereits zum Einsatz und konnte mehrfach Leben retten. Damit können von 95% der Bevölkerung in Deutschland die Standortdaten mit Notruf AML erreicht werden.

Vodafone Deutschland

Vodafone ist einer der führenden Kommunikationskonzerne. Jeder zweite Deutsche ist ein Vodafone-Kunde – ob er surft, telefoniert oder fernsieht; ob er Büro, Bauernhof oder Fabrik mit Vodafone-Technologie vernetzt. Die Vodafone-Netze verbinden Deutschland: Familien und Freunde sowie Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Sie helfen auch dabei, entscheidende Sektoren wie Bildung und Gesundheitswesen gerade in Zeiten von COVID-19 am Laufen zu halten.

Die Düsseldorfer liefern Internet, Mobilfunk, Festnetz und Fernsehen aus einer Hand. Als Digitalisierungspartner der deutschen Wirtschaft zählt Vodafone Start-ups, Mittelständler genau wie DAX-Konzerne zu seinen Kunden. Vodafone ist die #1 im deutschen Mobilfunk: Kein anderes Unternehmen in Deutschland vernetzt über sein Mobilfunknetz mehr Menschen und Maschinen. Kein anderes deutsches Unternehmen bietet im Festnetz mehr Gigabit-Anschlüsse an als die Düsseldorfer. Und kein anderer Konzern hat mehr Fernseh-Kunden im Land.

Mit über 30 Millionen Mobilfunk-, fast 11 Millionen Breitband-, mehr als 13 Millionen TV-Kunden und zahlreichen digitalen Lösungen erwirtschaftet Vodafone Deutschland mit seinen rund 16.000 Mitarbeitenden einen jährlichen Gesamtumsatz von etwa 13 Milliarden Euro.

Als Gigabit-Company treibt Vodafone den Infrastruktur-Ausbau in Deutschland voran: Heute erreicht Vodafone in seinem bundesweiten Kabel-Glasfasernetz über 24 Millionen Haushalte, davon mehr als 23 Millionen mit Gigabit-Geschwindigkeit. In 2022 wird Vodafone zwei Drittel aller Deutschen mit Gigabit-Anschlüssen versorgen. Mit seinem 4G-Netz erreicht Vodafone mehr als 99% aller Haushalte in Deutschland. Vodafones Maschinennetz (Narrowband IoT) für Industrie und Wirtschaft funkt auf fast 97% der deutschen Fläche. Seit Mitte 2019 betreibt Vodafone auch das erste 5G-Netz in Deutschland und erreicht damit über 55 Millionen Menschen. Bis 2023 wird Vodafone 5G für 60 Millionen Menschen ausbauen.

Vodafone Deutschland ist mit einem Anteil von rund 30% am Gesamtumsatz die größte Landesgesellschaft der Vodafone Gruppe, einem der größten Telekommunikationskonzerne der Welt. Vodafone hat weltweit über 300 Millionen Mobilfunk-Kunden, mehr als 28 Millionen Festnetz-Kunden, 22 Millionen TV-Kunden und verbindet mehr als 160 Millionen Geräte mit dem Internet der Dinge.

Vodafone vernetzt Menschen und Maschinen weltweit. Und schafft damit eine bessere Zukunft für alle. Denn: Technologie ebnet den Weg für ein digitales Morgen. Dafür arbeitet Vodafone daran, sein Geschäft nachhaltig zu betreiben und die Umwelt zu schützen. Die Ziele: Bis 2025 klimaneutral und bis 2040 emissionsfrei zu werden. Um diese zu erreichen, nutzt Vodafone zu 100% Grünstrom, elektrifiziert seine Fahrzeugflotte, setzt auf eine grüne Lieferkette und stellt sicher, dass seine Netztechnik vollständig wiederverwendet, weiterverkauft oder recycelt wird. Darüber hinaus hilft Vodafone mit smarten IoT-Technologien anderen Unternehmen dabei, ihren C02-Fußabdruck zu minimieren.

Diversität ist in der Unternehmenskultur von Vodafone fest verankert und wird durch zahlreiche Maßnahmen gefördert. Dazu zählen Angebote zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf ebenso wie Netzwerke für Frauen, Väter oder LGBT’s bis hin zu Diversitäts-Schulungen für Führungskräfte. Vodafone respektiert und wertschätzt alle Menschen: unabhängig von ethnischer Herkunft, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung, Geschlechtsidentität, Glauben, Kultur oder Religion.

Weitere Informationen: www.vodafone-deutschland.de oder www.vodafone.com.

*Gender-Hinweis

Lediglich aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird häufig nur die grammatisch männliche Form verwendet. Gemeint sind stets Menschen jeglicher geschlechtlicher Identität.

 

ute-brambrink

Ute Brambrink

Pressesprecherin