Lebensmittel & Medikamente

Vodafone unterstützt Lieferung per Drohne im Odenwald

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  • LieferMichel liefert Lebensmittel & Medikamente per Drohne & Lastenrad in entlegene Ortschaften rund um Michelstadt im Odenwald
  • BMDV-gefördertes Forschungsprojekt von Wingcopter & Frankfurt UAS initiiert
  • Partner bei der Umsetzung sind Vodafone, REWE, Riese & Müller, eine lokale Apotheke sowie die Stadt Michelstadt
  • Bequeme Bestellung über Online-Plattform, nachhaltigere Lieferung via Drohne & E-Lastenrad
  • Vodafone-Technologie garantiert sichere Drohnen-Navigation in Echtzeit

Lebensmittel oder Medikamente online bestellen und bis zur Haustür liefern lassen? Nichts Neues. Doch erstmals kommt der Einkauf nun auf dem Luftweg angeflogen. Ort des Geschehens: Der Odenwald in Südhessen. Hier können Anwohner abgelegener Ortschaften rund um Michelstadt ihren Einkauf per Drohne liefern lassen. 'LieferMichel' heißt der neue Lieferdienst, der im Rahmen des Forschungsprojekts von Wingcopter und der Frankfurt University of Applied Sciences ins Leben gerufen wurde. Gefördert wird das Pilotprojekt vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr. Partner bei der Umsetzung sind neben der Stadt Michelstadt Vodafone, REWE sowie Riese & Müller. Das Förderprojekt läuft vorerst bis Ende März 2024 und soll bei Erfolg fortgeführt werden. 

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Kurz mal einkaufen gehen – dieses Privileg ist vor allem Stadt-Menschen vorbehalten, die den nächsten Supermarkt meist fußläufig in wenigen Minuten erreichen. Doch gerade in ländlichen Gebieten ist der Wocheneinkauf vielerorts mit erheblichem organisatorischem Aufwand verbunden. Die Einkaufsliste wird akribisch durchgeplant, bevor es mit dem Auto zum nächsten Supermarkt oder zur Apotheke geht. Denn für Anwohner abgelegener Ortschaften kann das schon mal eine Strecke von rund 10 Kilometern oder mehr bedeuten. Umso ärgerlicher ist der Moment, wenn einem erst zu Hause auffällt, dass man ausgerechnet das Mehl für den Geburtstagskuchen oder wichtige nicht-verschreibungspflichtige Medikamente vergessen hat. 

Lieferung per Drohne und Lastenrad

Wie eine bequemere und nachhaltigere Möglichkeit für den kleinen Einkauf zwischendurch aussehen könnte – das testen nun erstmals die Einwohner der 600 bzw. 800-Seelen-Orte Rehbach und Würzberg: Die entlegenen Ortsteile der südhessischen Kleinstadt Michelstadt gehören zum 'LieferMichel'-Gebiet. Über die gleichnamige Online-Plattform können die gewünschten Produkte für den Einkauf und der Lieferzeitpunkt ausgewählt werden. Die Bestellung wird von einem Mitarbeiter im michelstädtischen REWE-Center zusammengestellt und von dort per E-Lastenrad von Riese & Müller zum Abflugort transportiert. Und dann heißt es Abflug für die bis zu 4kg-schwere und Schuhkarton-große Einkaufsbox, die von der Wingcopter-Lieferdrohne zum Zielort ausgeliefert wird. Die letzte Meile wird erneut mit einem E-Lastenrad überbrückt und der Einkauf bis zur Haustür geliefert. So sparen LieferMichel-Kunden also nicht nur Zeit und Nerven, sondern eben auch Emissionen: Denn die elektrisch betriebenen Drohnen und Cargo-Bikes stellen im Vergleich zum Auto auch die nachhaltigere Alternative dar.  

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So funktioniert die Lebensmittel-Lieferung per Drohne: 'LieferMichel' liefert Einkäufe per Wingcopter-Drohne & Lastenrad in entlegene Ortschaften.  Vodafone © Vodafone

LieferMichel fliegt jetzt auch Medikamente per Drohne

Das Sortiment des Projekts ist bereits um nicht-verschreibungspflichtige Medikamente erweitert. Mit der Bären-Apotheke aus Erbach wird nun eine Produktkategorie ergänzt, die sich viele Anwohner explizit gewünscht haben. Die Apotheke ist in die LieferMichel-Plattform integriert und bietet eine Auswahl nicht-verschreibungspflichtiger Medikamente an. Außerdem sind im Verlauf des Projekts noch die Odenwaldbox, ein Anbieter regionaler Produkte, sowie der SV Darmstadt 98 mit einer Auswahl an Fan-Artikeln zur Plattform hinzugekommen.

Lieferdrohne von Wingcopter fliegt sicher im Mobilfunk-Netz

Mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 90 km/h und bei einer Flughöhe von 100 Metern schafft der Wingcopter die 10 Kilometer Luftlinie übrigens in weniger als 7 Minuten. Und das voll-automatisiert. Das heißt: Die Drohne muss nicht manuell vom Piloten an der Bodenstation gesteuert werden, sondern fliegt die vorprogrammierte Route selbstständig ab. Damit das über diese Distanz überhaupt möglich und vor allem sicher ist, kommt das leistungsstarke Mobilfunk-Netz von Vodafone zum Einsatz. Mit einer Vodafone SIM-Karte ausgestattet, sendet und empfängt die Drohne ihre Standort-Daten in Echtzeit an die Kontrollstation am Boden und steuert sicher über die Felder und Ortschaften des Odenwalds bis hin zu ihrem Ziel. 

LieferMichel | Vodafone unterstützt die Lebensmittel-Lieferung per Drohne
Mehrere Partner unterstützen die Lebensmittel-Lieferung per Drohne in Michelstadt: Hier Vertreter von LieferMichel, Wingcopter, REWE, Riese & Müller und Vodafone. © Thomas Fedra

DroNet plant und überprüft Drohnen-Flugrouten

Geplant und geprüft werden sollen die Flugrouten zukünftig mit DroNet: Deutschlands erstem digitalen Datenservice zum Risiko-Check für kommerzielle Drohnenflüge. Dabei soll Drohnen-Operatoren die essentielle Frage nach dem Echtzeit-Boden-Risiko beantwortet und Auskunft über die Mobilfunk-Abdeckung für die geplante Flugroute geliefert werden. 

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Michael Reinartz, Innovations-Chef Vodafone Deutschland: „Wir freuen uns, dass das Team für den Flugbetrieb der Liefermichel-Drohne auf das Mobilfunk-Netz von Vodafone setzt. Und damit unterstreicht, welche entscheidende Rolle die Mobilfunk-Technologie für den kommerziellen Drohnenflug hat. Denn insbesondere über weitere Distanzen bietet nur das reaktionsschnelle Mobilfunk-Netz die nötige Sicherheit, um automatisierte Drohnenflüge – und damit innovative Anwendungen wie die Lebensmittel-Lieferung per Drohne – überhaupt zu ermöglichen.“ 

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Michael Reinartz ist Innovationchef bei Vodafone Deutschland. © Vodafone

Tom Plümmer, CEO von Wingcopter, kommentiert: „Wir sind sehr stolz, mit LieferMichel den ersten Drohnen-Lieferdienst für Lebensmittel und Güter des täglichen Bedarfs in Deutschland zu testen. Unser größtes Ziel ist es, Erfahrungen zu sammeln und gemeinsam mit den Bewohnern einen umweltfreundlichen und effizienten Service zu evaluieren, der in ländlichen Gegenden einen echten Mehrwert für die Bevölkerung schafft. Wir sind zutiefst dankbar für die Gastfreundschaft der Odenwälder und die Offenheit, mit der sie das Projekt und das LieferMichel-Team begrüßt haben.“ 

„Wir glauben, dass ein drohnenbasierter Lieferdienst im ländlichen Raum eine Win-Win-Situation sein kann: Anwohner profitieren von besseren Versorgungsmöglichkeiten, Händler können ihr Kundeneinzugsgebiet vergrößern, ohne selbst Lieferangebote aufbauen zu müssen. Wir erwarten auch ökologische Vorteile, da insbesondere Fahrten für kleinere Besorgungen so substituiert werden können“, erläutert Prof. Dr. Kai-Oliver Schocke, Präsident der Frankfurt UAS.  

Dr. Tobias Robischon, Bürgermeister der Stadt Michelstadt, ergänzt: „Die Nahversorgung in entlegeneren Ortsteilen ist nicht nur bei uns in Michelstadt, sondern in vielen ländlichen Gemeinden der Region, ein bedeutendes Thema. Deswegen sind wir immer an innovativen Ideen und Konzepten wie der Lieferung per Drohne und Lastenrad interessiert und freuen uns, Teil dieser Deutschland-Premiere zu sein.“  

Dr. Robert Zores, Chief Digital Innovation Officer (CDIO) bei REWE digital, freut sich über den Start des Projektes: „Wir beschäftigen uns im Bereich Research & Innovations schon seit Jahren mit dem Thema autonome Mobilität und haben stets ein Ziel vor Augen – unseren Kundinnen und Kunden neue Einkaufserlebnisse zu bieten und das Einkaufen bequem und einfach zu gestalten. Im deutschen Lebensmitteleinzelhandel sind wir Pionier und Wegbereiter. Wir freuen uns, neben zahlreichen Projekten im urbanen Raum auch Angebote im ländlichen Raum zu testen und gemeinsam mit den Projektpartnern zu lernen und Technologie und Prozesse weiterzuentwickeln.“ 

Jörg Matheis, Chief Communication Officer bei Riese & Müller: „Wir freuen uns sehr, dass wir bei diesem spannenden und innovativen Projekt dabei sind. Besonders die Kombination unterschiedlicher und klimafreundlicher Mobilitätsangebote macht dieses Projekt so wichtig.” 

Vodafone Deutschland

Vodafone ist einer der führenden Kommunikationskonzerne Deutschlands. Die Vodafone-Netze verbinden: Menschen und Maschinen, Familien und Freunde sowie Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Millionen Menschen sind Vodafone-Kunden – ob sie surfen, telefonieren oder fernsehen; ob sie ihr Büro, ihr Zuhause oder ihre Fabrik mit Vodafone-Technologie vernetzen.

Die Düsseldorfer liefern Internet, Mobilfunk, Festnetz und Fernsehen aus einer Hand. Als Digitalisierungsexperte der deutschen Wirtschaft ist Vodafone vertrauensvoller Partner für Start-ups, Mittelständler genau wie DAX-Konzerne. Mit mehr als 30 Millionen Mobilfunk-, über zehn Millionen Breitband- und rund zwölf Millionen TV-Kunden sowie zahlreichen digitalen Lösungen erwirtschaftet Vodafone Deutschland mit rund 15.000 Mitarbeitenden einen jährlichen Gesamtumsatz von etwa 13 Milliarden Euro. Vodafone treibt den Infrastruktur-Ausbau in Deutschland voran und erreicht in seinem bundesweiten Kabel-Glasfasernetz zwei Drittel aller deutschen Haushalte mit Gigabit-Geschwindigkeit. Gemeinsam mit seinem Partner OXG bauen die Düsseldorfer in den kommenden Jahren bis zu sieben Millionen neue FTTH Glasfaser-Anschlüsse. Mit seinem 5G-Netz erreicht Vodafone mehr als 90 Prozent der Bevölkerung in Deutschland. Vodafones Maschinen-Netz (Narrowband IoT) für Industrie und Wirtschaft funkt auf mehr als 97% der deutschen Fläche.

Vodafone Deutschland ist mit einem Anteil von rund 30 Prozent am Gesamtumsatz die größte Landesgesellschaft der Vodafone Gruppe, einem der größten Telekommunikationskonzerne der Welt. Vodafone hat weltweit über 300 Millionen Mobilfunk- und Festnetz-Kunden und eine der größten IoT-Plattformen.

Vodafone schafft eine bessere Zukunft für alle. Denn: Technologie ebnet den Weg für ein digitales Morgen. Und bietet Chancen für den Schutz des Planeten. Vodafone arbeitet kontinuierlich daran, sein Geschäft nachhaltiger zu betreiben und die Umwelt zu schützen. Die Ziele: Bis 2025 CO2-neutral und bis 2040 emissionsfrei zu werden. Bereits heute wird der Strombedarf von Vodafone Deutschland zu 100 Prozent durch erneuerbare Energien gedeckt.

Diversität ist in der Unternehmenskultur von Vodafone fest verankert und wird durch zahlreiche Maßnahmen gefördert. Dazu zählen Angebote zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf ebenso wie Netzwerke für Frauen, Väter oder LGBT. Vodafone respektiert und wertschätzt alle Menschen: unabhängig von ethnischer Herkunft, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung, Geschlechtsidentität, Glauben, Kultur oder Religion.

Weitere Informationen: www.vodafone-deutschland.de oder www.vodafone.com.

*Gender-Hinweis

Lediglich aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird häufig nur die grammatisch männliche Form verwendet. Gemeint sind stets Menschen jeglicher geschlechtlicher Identität.

 

Marilena Preuß

Marilena Preuß

Expert Corporate Communications