Plattform für vernetzten Straßenverkehr

Digitaler Schutzschild für mehr Sicherheit auf Deutschlands Straßen

3 Min.
20. September 2022
Kopiert!
URL kopieren
Kopiert!
Text kopieren
  • Vodafone startet cloudbasierte V2X-Plattform für Fahrzeughersteller und Verkehrsbehörden
  • Sicherheitsinformationen in Echtzeit für Autos, LKWs, Motorräder, Radfahrer und Fußgänger
  • Toter Winkel: 5G-Technologie warnt Fahrer vor Objekten im nicht einsehbaren Bereich
  • Sicherheitsabstand: Automatisiertes Kolonnenfahren von LKWs auf der Autobahn

Vodafone startet in Deutschland einen digitalen Schutzschild für alle Verkehrsteilnehmer. Aktuelle Sicherheits- und Verkehrsinformationen sollen künftig über eine neue V2X-Plattform in Echtzeit mit Autos, Smartphones und Navigationssystemen – ganz egal von welchem Hersteller – geteilt werden. Das gab Vodafone heute anlässlich der IAA Transportation bekannt. Das anbieteroffene System für den Straßenverkehr der Zukunft heißt STEP (Safer Transport for Europe Platform). Es richtet sich an Behörden und Unternehmen, die Sicherheits- und Verkehrsinformationen direkt an Karten-Apps auf Smartphones und an fahrzeuginterne Navigationssysteme übermitteln. In Zukunft könnte STEP auch dazu verwendet werden, die Straßennutzung anhand anonymisierter und aggregierter Positionsdaten zu analysieren, um den Datenaustausch von Fahrzeugen, Radfahrern und Fußgängern mit der Verkehrsinfrastruktur zu ermöglichen.

Die Gefahren im Straßenverkehr sind groß. Mehr als 2.400 Verkehrstote gab es hierzulande im vergangen Jahr. Der Straßenverkehr der Zukunft muss also nicht nur nachhaltiger und klimafreundlicher werden, sondern vor allem sicherer. Grundlage dafür sind sogenannte V2X-Systeme. V2X steht für "Vehicle to everything" und beschreibt die direkte Vernetzung sämtlicher Verkehrsteilnehmer. Jeder spricht mit jedem und warnt gegenseitig vor Gefahren. Die dabei anfallenden Datenströme werden in Echtzeit über das 5G Netz transportiert. Fahrzeugführer von Bussen und LKW könnten beispielsweise im vernetzten Straßenverkehr der Zukunft auf Radfahrer oder Fußgänger aufmerksam gemacht werden, die sich im toten Winkel befinden oder sich diesem nähern. Und im Zusammenspiel mit Kameras, Radar- und LiDAR-Sensoren wird auch das automatisierte Fahren von LKWs in Kolonnen auf Autobahnen möglich.

STEP ermöglicht die Bereitstellung wichtiger Sicherheitsinformationen für alle Verkehrsteilnehmer

Michael Reinartz
Innovationschef
Michael Reinartz ist Innovationschef von Vodafone Deutschland und steht für den Open Innovation-Ansatz des Unternehmens.

Michael Reinartz, Innovationschef von Vodafone Deutschland: "Die Verbesserung der Verkehrssicherheit ist eine große Herausforderung. Offene Plattformen für einen schnelleren und effizienteren Datenaustausch können einen wichtigen Beitrag dazu leisten, die unnötigen Todesfälle und Verletzungen zu verhindern, die wir jedes Jahr auf unseren Straßen verzeichnen. STEP ermöglicht die Bereitstellung wichtiger Sicherheitsinformationen für alle Verkehrsteilnehmer und fördert die notwendige Zusammenarbeit zwischen Verkehrsbehörden, App-Entwicklern und der Automobilindustrie, um Deutschlands Straßen sicherer zu machen."

Offene Plattform für die Mobilitätsbranche

Mit Vodafones V2X-Lösung STEP können Verkehrsbehörden, Fahrzeughersteller, Mobilitätsdienstleister und andere Mobilfunk-Netzbetreiber zum Deutschlandstart der Plattform mittels 5G wichtige Verkehrsinformationen über Fahrbahnsperrungen, Geschwindigkeitsbeschränkungen oder Verkehrsstörungen übermitteln. Unabhängig davon, welche App oder welches System Autofahrer nutzen. Auf einer Teststrecke in Aldenhoven und im künftigen Innovationszentrum in Dresden wird Vodafone künftig gemeinsam mit der Autoindustrie an weiteren verkehrsrelevanten Echtzeit-Anwendungen in 5G und 6G Netzen arbeiten. Vodafones V2X-Plattform STEP ist eine cloudbasierte Plattform, die auf offenen Industriestandards aufbaut. Sie basiert auf dem offenen Netzwerkprotokoll Message Queuing Telemetry Transport (MQTT) für Machine-to-Machine-Kommunikation (M2M). Dieses Protokoll ermöglicht die Übertragung von Telemetriedaten zwischen unterschiedlichsten Geräten. Für den Austausch sicherheitsrelevanter Informationen nutzt Vodafone den "Vodafone V2X Message Broker" auf einer eigenen "Multi-access Edge Computing-Plattform". Zur Nutzung der Plattform ist lediglich eine einfache Registrierung erforderlich. Für Entwickler und Hersteller von Drittanbieter-Apps bietet Vodafone eine detaillierte Schnittstellen-Spezifikation (API) und Software-Entwicklungskits (SDK) für Android und iOS.

Vodafone Deutschland

Vodafone ist einer der führenden Kommunikationskonzerne. Jeder zweite Deutsche ist ein Vodafone-Kunde – ob er surft, telefoniert oder fernsieht; ob er Büro, Bauernhof oder Fabrik mit Vodafone-Technologie vernetzt. Die Vodafone-Netze verbinden Deutschland: Familien und Freunde sowie Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Sie helfen auch dabei, entscheidende Sektoren wie Bildung und Gesundheitswesen gerade in Zeiten von COVID-19 am Laufen zu halten.

Die Düsseldorfer liefern Internet, Mobilfunk, Festnetz und Fernsehen aus einer Hand. Als Digitalisierungspartner der deutschen Wirtschaft zählt Vodafone Start-ups, Mittelständler genau wie DAX-Konzerne zu seinen Kunden. Vodafone ist die #1 im deutschen Mobilfunk: Kein anderes Unternehmen in Deutschland vernetzt über sein Mobilfunknetz mehr Menschen und Maschinen. Kein anderes deutsches Unternehmen bietet im Festnetz mehr Gigabit-Anschlüsse an als die Düsseldorfer. Und kein anderer Konzern hat mehr Fernseh-Kunden im Land.

Mit über 30 Millionen Mobilfunk-, fast 11 Millionen Breitband-, mehr als 13 Millionen TV-Kunden und zahlreichen digitalen Lösungen erwirtschaftet Vodafone Deutschland mit seinen rund 16.000 Mitarbeitenden einen jährlichen Gesamtumsatz von etwa 13 Milliarden Euro.

Als Gigabit-Company treibt Vodafone den Infrastruktur-Ausbau in Deutschland voran: Heute erreicht Vodafone in seinem bundesweiten Kabel-Glasfasernetz über 24 Millionen Haushalte, davon mehr als 23 Millionen mit Gigabit-Geschwindigkeit. In 2022 wird Vodafone zwei Drittel aller Deutschen mit Gigabit-Anschlüssen versorgen. Mit seinem 4G-Netz erreicht Vodafone mehr als 99% aller Haushalte in Deutschland. Vodafones Maschinennetz (Narrowband IoT) für Industrie und Wirtschaft funkt auf fast 97% der deutschen Fläche. Seit Mitte 2019 betreibt Vodafone auch das erste 5G-Netz in Deutschland und erreicht damit über 55 Millionen Menschen. Bis 2023 wird Vodafone 5G für 60 Millionen Menschen ausbauen.

Vodafone Deutschland ist mit einem Anteil von rund 30% am Gesamtumsatz die größte Landesgesellschaft der Vodafone Gruppe, einem der größten Telekommunikationskonzerne der Welt. Vodafone hat weltweit über 300 Millionen Mobilfunk-Kunden, mehr als 28 Millionen Festnetz-Kunden, 22 Millionen TV-Kunden und verbindet mehr als 160 Millionen Geräte mit dem Internet der Dinge.

Vodafone vernetzt Menschen und Maschinen weltweit. Und schafft damit eine bessere Zukunft für alle. Denn: Technologie ebnet den Weg für ein digitales Morgen. Dafür arbeitet Vodafone daran, sein Geschäft nachhaltig zu betreiben und die Umwelt zu schützen. Die Ziele: Bis 2025 klimaneutral und bis 2040 emissionsfrei zu werden. Um diese zu erreichen, nutzt Vodafone zu 100% Grünstrom, elektrifiziert seine Fahrzeugflotte, setzt auf eine grüne Lieferkette und stellt sicher, dass seine Netztechnik vollständig wiederverwendet, weiterverkauft oder recycelt wird. Darüber hinaus hilft Vodafone mit smarten IoT-Technologien anderen Unternehmen dabei, ihren C02-Fußabdruck zu minimieren.

Diversität ist in der Unternehmenskultur von Vodafone fest verankert und wird durch zahlreiche Maßnahmen gefördert. Dazu zählen Angebote zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf ebenso wie Netzwerke für Frauen, Väter oder LGBT’s bis hin zu Diversitäts-Schulungen für Führungskräfte. Vodafone respektiert und wertschätzt alle Menschen: unabhängig von ethnischer Herkunft, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung, Geschlechtsidentität, Glauben, Kultur oder Religion.

Weitere Informationen: www.vodafone-deutschland.de oder www.vodafone.com.

*Gender-Hinweis

Lediglich aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird häufig nur die grammatisch männliche Form verwendet. Gemeint sind stets Menschen jeglicher geschlechtlicher Identität.

 

helge-buchheister

Helge Buchheister

Pressesprecher