Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen

Häusliche Gewalt: 20 Prozent der Befragten betroffen, Mehrheit erfährt keine Unterstützung vom Arbeitgeber

3 Min.
25. November 2021
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  • Studie der Vodafone Group: 20 Prozent der Befragten waren Opfer von häuslicher Gewalt
  • Psychischer & emotionaler Missbrauch am stärksten: Anstieg um 20 Prozent während Corona
  • Bei immer mehr Opfern reicht Gewalt bis zum Arbeitsplatz
  • Rolle des Arbeitgebers: Über die Hälfte der Befragten erfährt keine Unterstützung des Arbeitgebers
  • Vodafone hilft: Aufklärung, Workshops, Sicherheitsmaßnahmen & Vieles mehr

Das Zuhause sollte ein sicherer Ort sein – ein Rückzugsort, an dem einem nichts passiert. Leider ist das nicht immer der Fall. Zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen veröffentlicht die Vodafone Foundation eine Studie, die häusliche Gewalt in Verbindung mit dem Arbeitsplatz untersucht hat. Demnach gaben 20 Prozent der in Deutschland befragten Personen an, schon einmal Opfer häuslicher Gewalt gewesen zu sein. Opfer berichten sogar davon, dass die Gewalt bis zum Arbeitsplatz reicht: Zum Beispiel, dass sie in der Nähe oder sogar am Arbeitsplatz von der misshandelnden Person aufgesucht, gestalkt oder belästigt werden. Hier zeigt die Studie einen deutlichen Anstieg von 13 Prozent zu der Vor-Corona-Zeit im Jahr 2019. Die Mehrheit der Befragten gab an, nicht von ihrem Arbeitgeber unterstützt worden zu sein. Anders bei Vodafone: Der Digitalisierungskonzern bietet bereits seit über zwei Jahren zahlreiche Hilfsangebote und Maßnahmen an.

Häusliche Gewalt tritt in verschiedenen Formen auf. Von körperlicher Gewalt über sexuellen Missbrauch bis hin zu psychischer beziehungsweise emotionaler Gewalt, wie Stalking oder Zwangskontrolle. Die Folgen sind meist verheerend und können verschiedene physische und psychische Langzeitfolgen, wie z. B. Angststörungen hervorrufen. Die häufigste Form von häuslicher Gewalt ist laut einer aktuellen Studie der Vodafone Group mit 68 Prozent die psychologische Kontrolle bzw. der emotionale Missbrauch. In nur zwei Jahren stieg die psychische Gewalt um 20 Prozent. Körperliche Gewalt stellt mit 53 Prozent die zweithäufigste Form von häuslicher Gewalt dar, die mit zwei Prozent nur leicht anstieg.  

Auch viele Nicht-Betroffene kommen mit dem Thema in Berührung: So gaben 25 Prozent der Befragten an, einen Freund oder eine Freundin zu haben, die schon einmal häusliche Gewalt erlebt hat. Deshalb gilt: Achtsam sein – sowohl im privaten als auch im beruflichen Umfeld. Gerade im Job-Kontext zeigt die Studie aber, dass die Mehrheit von 58 Prozent der Befragten von ihrem Arbeitgeber keine Form von Unterstützung für Opfer häuslicher Gewalt erhalten

Und wie sicher ist der Arbeitsplatz?

Der Arbeitsplatz ist leider keine Tabu-Zone, denn psychologische Übergriffe nehmen direkt oder in der Nähe des Arbeitsplatzes zu. Während Corona stieg die Anzahl der misshandelten Personen, die in der Nähe des Arbeitsplatzes gestalkt oder belästigt wurden, um 13 Prozent. In einigen Fällen suchte die misshandelnde Person sogar den Arbeitsplatz auf. Daher sehen viele Befragte gerade am Arbeitsplatz die Notwendigkeit, um auf das Thema aufmerksam zu machen. Einige Unternehmen versuchen zu unterstützen, indem sie Trainings (16%), Beratung und Informationsmaterial anbieten oder auf psychologische Beratungsstellen und Hilfsangebote (11%) hinweisen. Solche und andere Aktionen erhöhen das Bewusstsein und helfen, frühzeitig die Zeichen häuslicher Gewalt bei Arbeitskolleginnen und -kollegen zu erkennen.

Vodafone Trainees gegen „Gewalt gegen Frauen“
Vodafone Trainees organisierten 2019 Aktionswoche gegen „Gewalt gegen Frauen“. © Vodafone

So hilft Vodafone

Die negativen Auswirkungen häuslicher Gewalt für Mitarbeitende, die Organisation und die Arbeitsleistung sind verheerend und führen beispielsweise zu Ängsten, Fehlzeiten, reduzierter Konzentration oder Qualitätsverlust. Vodafone nimmt sich seiner Verantwortung an und unterstützt die Betroffenen. Das Unternehmen hat 2019 einen Stufenplan mit zahlreichen Maßnahmen entwickelt für die Bekämpfung und Prävention von Gewalt:  

1. Wahrnehmen

  • Frühzeitig Signale von häuslicher Gewalt bei Betroffenen erkennen & wahrnehmen
  • Sensibilisierung von eigenen Mitarbeitenden für das Thema von häuslicher Gewalt & Missbrauch am Arbeitsplatz
  • Tabuthema aufbrechen, Probleme aufdecken und diskutieren

2. Reagieren

  • Umfangreiche Maßnahmen sollen die misshandelte Person schützen
  • Vodafone bietet zum Beispiel:
    • die Änderung/Flexibilisierung der Arbeitszeit, des Arbeitsorts oder der Aufgaben-Bereiche
    • Sicherheitsmaßnahmen (Empfang informieren, Parkplatz ändern)
    • Vorzeitige Lohnauszahlung
    • Bis zu 10 Tage Sonderurlaub für Betroffene, um aus der Situation auszubrechen

3. Vermitteln

  • Vermittlung und Beratung für betroffene Mitarbeitende an vertrauliche und spezialisierte Beratungsstellen wie die Organisation 'Weißer Ring' oder an das Hilfetelefon 'Gewalt gegen Frauen'

Vodafone Deutschland

Vodafone ist einer der führenden Kommunikationskonzerne. Jeder zweite Deutsche ist ein Vodafone-Kunde – ob er surft, telefoniert oder fernsieht; ob er Büro, Bauernhof oder Fabrik mit Vodafone-Technologie vernetzt. Die Vodafone-Netze verbinden Deutschland: Familien und Freunde sowie Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Sie helfen auch dabei, entscheidende Sektoren wie Bildung und Gesundheitswesen gerade in Zeiten von COVID-19 am Laufen zu halten.

Die Düsseldorfer liefern Internet, Mobilfunk, Festnetz und Fernsehen aus einer Hand. Als Digitalisierungspartner der deutschen Wirtschaft zählt Vodafone Start-ups, Mittelständler genau wie DAX-Konzerne zu seinen Kunden. Kein anderes Unternehmen in Deutschland vernetzt über sein Mobilfunknetz mehr Menschen und Maschinen. Kein anderes deutsches Unternehmen bietet im Festnetz mehr Gigabit-Anschlüsse an als die Düsseldorfer. Und kein anderer Konzern hat mehr Fernseh-Kunden im Land.

Mit über 30 Millionen Mobilfunk-, fast 11 Millionen Breitband-, mehr als 13 Millionen TV-Kunden und zahlreichen digitalen Lösungen erwirtschaftet Vodafone Deutschland mit seinen rund 16.000 Mitarbeitenden einen jährlichen Gesamtumsatz von etwa 13 Milliarden Euro.

Als Gigabit-Company treibt Vodafone den Infrastruktur-Ausbau in Deutschland voran: Heute erreicht Vodafone in seinem bundesweiten Kabel-Glasfasernetz über 24 Millionen Haushalte, davon mehr als 23 Millionen mit Gigabit-Geschwindigkeit. In 2022 wird Vodafone zwei Drittel aller Deutschen mit Gigabit-Anschlüssen versorgen. Mit seinem 4G-Netz erreicht Vodafone mehr als 99% aller Haushalte in Deutschland. Vodafones Maschinennetz (Narrowband IoT) für Industrie und Wirtschaft funkt auf fast 97% der deutschen Fläche. Seit Mitte 2019 betreibt Vodafone auch das erste 5G-Netz in Deutschland und erreicht damit über 55 Millionen Menschen. Bis 2023 wird Vodafone 5G für 60 Millionen Menschen ausbauen.

Vodafone Deutschland ist mit einem Anteil von rund 30% am Gesamtumsatz die größte Landesgesellschaft der Vodafone Gruppe, einem der größten Telekommunikationskonzerne der Welt. Vodafone hat weltweit über 300 Millionen Mobilfunk-Kunden, mehr als 28 Millionen Festnetz-Kunden, 22 Millionen TV-Kunden und verbindet mehr als 160 Millionen Geräte mit dem Internet der Dinge.

Vodafone vernetzt Menschen und Maschinen weltweit. Und schafft damit eine bessere Zukunft für alle. Denn: Technologie ebnet den Weg für ein digitales Morgen. Dafür arbeitet Vodafone daran, sein Geschäft nachhaltig zu betreiben und die Umwelt zu schützen. Die Ziele: Bis 2025 klimaneutral und bis 2040 emissionsfrei zu werden. Um diese zu erreichen, nutzt Vodafone zu 100% Grünstrom, elektrifiziert seine Fahrzeugflotte, setzt auf eine grüne Lieferkette und stellt sicher, dass seine Netztechnik vollständig wiederverwendet, weiterverkauft oder recycelt wird. Darüber hinaus hilft Vodafone mit smarten IoT-Technologien anderen Unternehmen dabei, ihren C02-Fußabdruck zu minimieren.

Diversität ist in der Unternehmenskultur von Vodafone fest verankert und wird durch zahlreiche Maßnahmen gefördert. Dazu zählen Angebote zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf ebenso wie Netzwerke für Frauen, Väter oder LGBT’s bis hin zu Diversitäts-Schulungen für Führungskräfte. Vodafone respektiert und wertschätzt alle Menschen: unabhängig von ethnischer Herkunft, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung, Geschlechtsidentität, Glauben, Kultur oder Religion.

Weitere Informationen: www.vodafone-deutschland.de oder www.vodafone.com.

*Gender-Hinweis

Lediglich aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird häufig nur die grammatisch männliche Form verwendet. Gemeint sind stets Menschen jeglicher geschlechtlicher Identität.

 

ute-brambrink

Ute Brambrink

Pressesprecherin