Eco Rating für Mobiltelefone jetzt in 35 Ländern verfügbar

5 Min.
17. November 2022
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  • Das Kennzeichnungssystem für Mobiltelefone wird nun von insgesamt acht Netzbetreibern in Europa, Afrika und Südamerika und von 22 Herstellern unterstützt.
  • Die durchschnittliche Gesamtpunktzahl im Eco Rating für Mobiltelefone hat sich im Jahr 2022 im Vergleich zum Vorjahr bereits verbessert.
  • Über das neue Verbraucherportal unter www.ecoratingdevices.com können die bewerteten Mobilfunkgeräte noch einfacher miteinander verglichen werden.

EE, NOS und Proximus haben sich dem Eco Rating-Kennzeichnungssystem angeschlossen, das zunächst von der Deutschen Telekom, Orange, Telefónica (unter den Marken O2, Movistar und Vivo), Telia Company und Vodafone im Mai 2021 eingeführt wurde. Proximus nutzt das System seit Anfang 2022, EE und NOS werden das Eco Rating in den kommenden Monaten ihren Kund*innen anbieten.

Nach der Einführung des Eco Ratings in 24 europäischen Ländern im Mai 2021 wurde die Initiative auf weitere elf Länder ausgeweitet und steht Verbraucher*innen nun in 35 Ländern in Europa, Afrika, Südamerika und bald auch in der Region Asien/Pazifik zur Verfügung.

Dank des umfassenden Einsatzes der Telekommunikationsunternehmen nimmt nun die Mehrheit der wichtigsten europäischen Mobilfunkanbieter am Eco Rating teil. Das Bewertungssystem setzt Anreize dafür, die Umweltauswirkungen hergestellter Mobiltelefone zu verbessern. Das zeigt sich auch in der höheren durchschnittlichen Gesamtpunktzahl von 74 auf 76 von maximal 100 seit der Einführung vor 18 Monaten.

Mithilfe des Bewertungssystems können Verbraucher*innen die Umweltauswirkungen von Mobiltelefonen vergleichen und so eine umweltbewusstere Kaufentscheidung treffen. Eco Rating sorgt sowohl im stationären als auch im Online-Handel für einheitliche und präzise Informationen über die Umweltverträglichkeit von Smartphones und Feature-Phones unter Berücksichtigung von Herstellung, Nutzung, Transport und Entsorgung. Die Initiative beleuchtet ganzheitlich den gesamten ökologischen Fußabdruck. 

Eco Rating bietet nun auch eine neue Datenbank, über die Verbraucher*innen die Gesamtpunktzahl aller bewerteten Mobilfunkgeräte der teilnehmenden Anbieter online unter www.ecoratingdevices.com/ratings miteinander vergleichen können. Diese Datenbank kann nach Marke, Modell und Gesamtpunktzahl durchsucht und gefiltert werden. Sie ermöglicht somit eine fundiertere Entscheidungsfindung.

Eco Rating hat Kriterien zur Reduzierung des CO2-Fußabdrucks und von Elektroschrott entwickelt. Dazu gehören zum Beispiel kunststofffreie Verpackungsalternativen oder Maßnahmen für eine höhere Langlebigkeit von Mobilfunkgeräten sowie längere Garantie- und Wartungszeiträume.

Nach der Prüfung von über 300 Mobiltelefonen durch auf den Lebenszyklus von Geräten spezialisierte Sachverständige des Eco-Rating-Konsortiums soll ab Januar 2023 eine aktualisierte Bewertungsmethodik veröffentlicht werden. Diese neue Methodik soll Gerätehersteller dazu motivieren, sich in Bereichen mit hohem Optimierungspotenzial zu verbessern.

Weitere Informationen über die Initiative und die Rating-Methodik erhalten Verbraucher*innen auf der Website www.ecoratingdevices.com.

Anhang: Die Eco Rating-Methodik
Jedes Mobiltelefon wird anhand der von den Geräteherstellern zur Verfügung gestellten Informationen gründlich geprüft und erhält eine Gesamtpunktzahl von bis zu 100 Punkten, mit der die Umweltverträglichkeit des Geräts über seinen gesamten Lebenszyklus hinweg abgebildet wird.

Beim Eco Rating, einer einheitlichen, objektiven und konsistenten Bewertungsmethode, werden 19 verschiedenen Kriterien überprüft, woraus sich die Gesamtpunktzahl für das jeweilige Gerät ergibt. Darüber hinaus werden vor Vergabe des Eco Rating-Label fünf wesentliche Nachhaltigkeitsaspekte bei den Mobilfunkgeräten untersucht:

Langlebigkeit: Umfasst die Robustheit, die Akkulebensdauer und den Garantiezeitraum des Gerätes und seiner Bestandteile. 

Reparaturfähigkeit: Umfasst beispielsweise das Design des Mobiltelefons und zusätzliche Maßnahmen, durch die die Reparaturfähigkeit, Wiederverwendbarkeit und Aufrüstbarkeit des Gerätes verbessert und so seine Nutzungsdauer verlängert werden kann. Je höher die Punktzahl in der Kategorie Reparaturfähigkeit, desto besser schneidet das Gerät hinsichtlich dieser Aspekte ab.

Recyclefähigkeit: Erfasst wird, wie einfach das Gerät in seine Bestandteile zerlegt und die darin verwendeten Wertstoffe zurückgewonnen werden können, welche Informationen dazu bereitgestellt werden und wie leicht die Wertstoffe recycelt werden können.

Klimaverträglichkeit: Bewertet die Treibhausgasemissionen des Gerätes über den gesamten Lebenszyklus hinweg. Je höher die Punktzahl, desto geringer ist die Klimabelastung.

Ressourcenschonung: Bewertet die Auswirkungen der im Gerät verbauten Menge an knappen Rohstoffen (zum Beispiel Gold für die Herstellung von elektronischen Bauteilen) auf die Erschöpfung von Ressourcen. Je höher die Punktzahl in dieser Kategorie, desto weniger wird die Verfügbarkeit knapper Rohstoffe durch das Gerät beeinträchtigt.

Das Eco Rating basiert auf Branchenkenntnissen und bewährten Verfahren aus früheren Initiativen zur Umweltkennzeichnung. Das Rating wurde mit technischer Unterstützung und unter Aufsicht der IHOBE (staatliche Organisation mit den Schwerpunkten wirtschaftliche Entwicklung, Nachhaltigkeit und Umwelt) sowie unter Beteiligung verschiedener Gerätehersteller entwickelt. Dabei wurden die neuesten Normen und Richtlinien der Europäischen Union, der ITU -T, der ETSI und der ISO zugrunde gelegt und bei Bedarf neue Kriterien entwickelt.

Eco Rating hat Mobiltelefone von diesen 22 teilnehmenden Herstellern bewertet: Bmobile, Bullitt Group (vermarktet robuste Mobiltelefone der Marken CAT und Motorola), Crosscall, Doro, Fairphone, Honor, HMD Global (vermarktet Mobiltelefone der Marke Nokia Phones), Huawei, MobiWire, Motorola/Lenovo, Nothing, Nubia, OnePlus, OPPO, Orange, Realme, Samsung Electronics, Sony, TCL/Alcatel, vivo, Xiaomi und ZTE.

Hinweise an die Redaktionen
Eco Rating ist in den folgenden Ländern verfügbar: Albanien, Argentinien, Belgien, Brasilien, Chile, Dänemark, Deutschland, Ecuador, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Kolumbien, Kroatien, Litauen, Nordmazedonien, Montenegro, Mexiko, Norwegen, Österreich, Peru, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowakei, Spanien, Südafrika, Tschechische Republik, Türkei, Ungarn, Uruguay und Vereinigtes Königreich. Die Markteinführung in Neuseeland soll demnächst erfolgen. 

Teilnehmende Netzbetreiber
EE
NOS
Orange
Proximus
Telefónica
Deutsche Telekom
Telia Company
Vodafone Group

Vodafone Deutschland

Vodafone ist einer der führenden Kommunikationskonzerne. Jeder zweite Deutsche ist ein Vodafone-Kunde – ob er surft, telefoniert oder fernsieht; ob er Büro, Bauernhof oder Fabrik mit Vodafone-Technologie vernetzt. Die Vodafone-Netze verbinden Deutschland: Familien und Freunde sowie Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Sie helfen auch dabei, entscheidende Sektoren wie Bildung und Gesundheitswesen gerade in Zeiten von COVID-19 am Laufen zu halten.

Die Düsseldorfer liefern Internet, Mobilfunk, Festnetz und Fernsehen aus einer Hand. Als Digitalisierungspartner der deutschen Wirtschaft zählt Vodafone Start-ups, Mittelständler genau wie DAX-Konzerne zu seinen Kunden. Kein anderes Unternehmen in Deutschland vernetzt über sein Mobilfunknetz mehr Menschen und Maschinen. Kein anderes deutsches Unternehmen bietet im Festnetz mehr Gigabit-Anschlüsse an als die Düsseldorfer. Und kein anderer Konzern hat mehr Fernseh-Kunden im Land.

Mit über 30 Millionen Mobilfunk-, fast 11 Millionen Breitband-, mehr als 13 Millionen TV-Kunden und zahlreichen digitalen Lösungen erwirtschaftet Vodafone Deutschland mit seinen rund 16.000 Mitarbeitenden einen jährlichen Gesamtumsatz von etwa 13 Milliarden Euro.

Als Gigabit-Company treibt Vodafone den Infrastruktur-Ausbau in Deutschland voran: Heute erreicht Vodafone in seinem bundesweiten Kabel-Glasfasernetz über 24 Millionen Haushalte, davon mehr als 23 Millionen mit Gigabit-Geschwindigkeit. In 2022 wird Vodafone zwei Drittel aller Deutschen mit Gigabit-Anschlüssen versorgen. Mit seinem 4G-Netz erreicht Vodafone mehr als 99% aller Haushalte in Deutschland. Vodafones Maschinennetz (Narrowband IoT) für Industrie und Wirtschaft funkt auf fast 97% der deutschen Fläche. Seit Mitte 2019 betreibt Vodafone auch das erste 5G-Netz in Deutschland und erreicht damit über 55 Millionen Menschen. Bis 2023 wird Vodafone 5G für 60 Millionen Menschen ausbauen.

Vodafone Deutschland ist mit einem Anteil von rund 30% am Gesamtumsatz die größte Landesgesellschaft der Vodafone Gruppe, einem der größten Telekommunikationskonzerne der Welt. Vodafone hat weltweit über 300 Millionen Mobilfunk-Kunden, mehr als 28 Millionen Festnetz-Kunden, 22 Millionen TV-Kunden und verbindet mehr als 160 Millionen Geräte mit dem Internet der Dinge.

Vodafone vernetzt Menschen und Maschinen weltweit. Und schafft damit eine bessere Zukunft für alle. Denn: Technologie ebnet den Weg für ein digitales Morgen. Dafür arbeitet Vodafone daran, sein Geschäft nachhaltig zu betreiben und die Umwelt zu schützen. Die Ziele: Bis 2025 klimaneutral und bis 2040 emissionsfrei zu werden. Um diese zu erreichen, nutzt Vodafone zu 100% Grünstrom, elektrifiziert seine Fahrzeugflotte, setzt auf eine grüne Lieferkette und stellt sicher, dass seine Netztechnik vollständig wiederverwendet, weiterverkauft oder recycelt wird. Darüber hinaus hilft Vodafone mit smarten IoT-Technologien anderen Unternehmen dabei, ihren C02-Fußabdruck zu minimieren.

Diversität ist in der Unternehmenskultur von Vodafone fest verankert und wird durch zahlreiche Maßnahmen gefördert. Dazu zählen Angebote zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf ebenso wie Netzwerke für Frauen, Väter oder LGBT’s bis hin zu Diversitäts-Schulungen für Führungskräfte. Vodafone respektiert und wertschätzt alle Menschen: unabhängig von ethnischer Herkunft, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung, Geschlechtsidentität, Glauben, Kultur oder Religion.

Weitere Informationen: www.vodafone-deutschland.de oder www.vodafone.com.

*Gender-Hinweis

Lediglich aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird häufig nur die grammatisch männliche Form verwendet. Gemeint sind stets Menschen jeglicher geschlechtlicher Identität.

 

LauraCaspers

Laura Caspers

Expert Corporate Communications