Bis September großflächig im ganzen Land:

Vodafone legt das neue Maschinennetz über Deutschland

4 Min.
22. Februar 2018
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  • NB-IoT: Neue Infrastruktur für das Internet der Dinge soll bis Herbst in ganz Deutschland funken
  • Vodafone rüstet in nur einem halben Jahr 90 Prozent des LTE-Netzes für die neue Technologie auf
  • Maschinennetz ist Stromsparnetz: Smarter Tiefschlaf der Sensoren spart bis zu 90 Prozent Strom

Düsseldorf, 22. Februar 2018 – Vodafone legt ein neues Mobilfunknetz über Deutschland. Ein Netz in dem ausschließlich Gegenstände Daten austauschen – vom Fahrrad über den Frachtcontainer bis zum Wasserzähler. Der Düsseldorfer Telekommunikationsanbieter baut die Infrastruktur extra für das Internet der Dinge auf. „Die digitale Revolution Deutschlands wird im Maschinennetz fortgeschrieben“, so Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter. „Mobilfunk brachte Handy, App und Messenger. Das Maschinennetz bringt effiziente Industriehallen, schlaue Kleidung und smarte Innenstädte. Jetzt und überall in Deutschland.“ Schon im September soll das neue Maschinennetz von Vodafone deutschlandweit funken. Rund 90 Prozent des LTE-Netzes werden dafür in gerade einmal einem halben Jahr für die neue Technologie (Narrowband IoT) fit gemacht. Der großflächige Ausbau ermöglicht erstmals auch Anwendungen, die sich über ganz Deutschland erstrecken. Zum Beispiel in der Logistik: Rohstoffe, Pakete oder Container werden über das Maschinennetz während der gesamten Wertschöpfungskette an allen Standorten vernetzt und überwacht.

Investition in die Zukunft: Im Maschinennetz funken bis zu 4 Milliarden Dinge gleichzeitig

Vodafone vernetzt weltweit aktuell 62 Millionen Geräte per Mobilfunk. Tendenz deutlich steigend. Denn das Internet der Dinge boomt. Mit der bundesweiten Aktivierung des Maschinennetzes investiert Vodafone in die Zukunft und schafft die Voraussetzungen, damit sich dieser Trend weiter ausbreiten kann. Vodafone schafft mit der neuen Technologie noch in diesem Jahr die Kapazität um in Deutschland bis zu 4 Milliarden Geräte gleichzeitig zu vernetzen. Dieser Wert ist rund 30 Mal höher als die Anzahl aller aktuell in Deutschland aktiven SIM-Karten.

Mobilfunk brachte Handy, App und Messenger. Das Maschinennetz bringt effiziente Industriehallen, schlaue Kleidung und smarte Innenstädte.

Hannes Ametsreiter
CEO Vodafone Deutschland
Vodafone Management: Dr. Hannes Ametsreiter, CEO Vodafone Deutschland und Mitglied im Executive Committee der Vodafone Group. © Vodafone

Bis zu zehn Mal weniger Strom: Das Maschinennetz ist ein Stromsparnetz

„Mit dem neuen Maschinennetz bauen wir ein Stromsparnetz. Wenn wir Dinge hier miteinander vernetzen, verbraucht das bis zu zehn Mal weniger Strom“, so Hannes Ametsreiter. Denn Sensoren, die im Maschinennetz funken, verfügen über einen smarten Tiefschlaf. Sie erwachen und verbrauchen nur genau dann Strom, wenn wirklich Daten übertragen werden. An- und Abmeldeprozesse der Sensoren vor und nach der Datenübertragung entfallen, weil das Maschinennetz jeden Gegenstand im Gedächtnis behält. Das Netz weiß also immer, in welchen Abständen die Gegenstände welche Informationen übermitteln. Verglichen mit dem Versand einer E-Mail ist das dann so, als wenn dafür einzig und allein die „Senden-Taste“ betätigt werden muss. Das manuelle Hochfahren des Notebooks, die Registrierung am Rechner und die Anmeldung im Mailprogramm würden ebenso wegfallen wie die Abmeldung und das Herunterfahren des Rechners. All das wäre ganz automatisch mit dem Betätigen der „Senden-Taste“ umgesetzt. All jene Prozesse also, die am meisten Zeit und Energie kosten. Die Akkus der Sensoren, die im Maschinennetz funken erreichen so Laufzeiten von bis zu zehn Jahren. Die externe Stromversorgung wird überflüssig. Und das Maschinennetz funkt selbst dort, wo Mobilfunk sonst nur schwer hinkommt – im Keller oder hinter Betonwänden.

Erfolgreiche Testergebnisse: Energie und Wärmedienstleister setzen auf das Maschinennetz

Weil das Maschinennetz die Datenübertragung sogar unter der Erde verlässlich überträgt, ist die weitere Digitalisierung im Energiemanagement ein Hauptanwendungsfeld. Energiedienstleister sowie Lösungsanbieter aus dem Bereich Smart Metering, wie beispielsweise Diehl Metering, haben die Technologie für die Vernetzung von Gegenständen erfolgreich im Labor getestet und wollen diese nun auch im Feld einsetzen. Dazu zählt die Digitalisierung von Strom- und Wasserzählern. Langes Warten auf den Auslesetermin hat damit künftig ein Ende. Techem zielt auf die Weiterentwicklung und Vereinfachung etablierter Systeme zur digitalen Wärme – und Wasserverbrauchserfassung in Gebäuden ab. So sollen zusätzliche Mehrwerte im Bereich Energieeffizienz und damit Klimaschutz ermöglicht werden. Nach ersten erfolgreichen Labortests befinden sich Vodafone und Techem jetzt in der Feldphase der Forschung.

Vodafone Deutschland

Vodafone ist einer der führenden Kommunikationskonzerne. Jeder zweite Deutsche ist ein Vodafone-Kunde – ob er surft, telefoniert oder fernsieht; ob er Büro, Bauernhof oder Fabrik mit Vodafone-Technologie vernetzt. Die Vodafone-Netze verbinden Deutschland: Familien und Freunde sowie Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Sie helfen auch dabei, entscheidende Sektoren wie Bildung und Gesundheitswesen gerade in Zeiten von COVID-19 am Laufen zu halten.

Die Düsseldorfer liefern Internet, Mobilfunk, Festnetz und Fernsehen aus einer Hand. Als Digitalisierungspartner der deutschen Wirtschaft zählt Vodafone Start-ups, Mittelständler genau wie DAX-Konzerne zu seinen Kunden. Kein anderes Unternehmen in Deutschland vernetzt über sein Mobilfunknetz mehr Menschen und Maschinen. Kein anderes deutsches Unternehmen bietet im Festnetz mehr Gigabit-Anschlüsse an als die Düsseldorfer. Und kein anderer Konzern hat mehr Fernseh-Kunden im Land.

Mit über 30 Millionen Mobilfunk-, fast 11 Millionen Breitband-, mehr als 13 Millionen TV-Kunden und zahlreichen digitalen Lösungen erwirtschaftet Vodafone Deutschland mit seinen rund 16.000 Mitarbeitenden einen jährlichen Gesamtumsatz von etwa 13 Milliarden Euro.

Als Gigabit-Company treibt Vodafone den Infrastruktur-Ausbau in Deutschland voran: Heute erreicht Vodafone in seinem bundesweiten Kabel-Glasfasernetz über 24 Millionen Haushalte, davon mehr als 23 Millionen mit Gigabit-Geschwindigkeit. In 2022 wird Vodafone zwei Drittel aller Deutschen mit Gigabit-Anschlüssen versorgen. Mit seinem 4G-Netz erreicht Vodafone mehr als 99% aller Haushalte in Deutschland. Vodafones Maschinennetz (Narrowband IoT) für Industrie und Wirtschaft funkt auf fast 97% der deutschen Fläche. Seit Mitte 2019 betreibt Vodafone auch das erste 5G-Netz in Deutschland und erreicht damit über 55 Millionen Menschen. Bis 2023 wird Vodafone 5G für 60 Millionen Menschen ausbauen.

Vodafone Deutschland ist mit einem Anteil von rund 30% am Gesamtumsatz die größte Landesgesellschaft der Vodafone Gruppe, einem der größten Telekommunikationskonzerne der Welt. Vodafone hat weltweit über 300 Millionen Mobilfunk-Kunden, mehr als 28 Millionen Festnetz-Kunden, 22 Millionen TV-Kunden und verbindet mehr als 160 Millionen Geräte mit dem Internet der Dinge.

Vodafone vernetzt Menschen und Maschinen weltweit. Und schafft damit eine bessere Zukunft für alle. Denn: Technologie ebnet den Weg für ein digitales Morgen. Dafür arbeitet Vodafone daran, sein Geschäft nachhaltig zu betreiben und die Umwelt zu schützen. Die Ziele: Bis 2025 klimaneutral und bis 2040 emissionsfrei zu werden. Um diese zu erreichen, nutzt Vodafone zu 100% Grünstrom, elektrifiziert seine Fahrzeugflotte, setzt auf eine grüne Lieferkette und stellt sicher, dass seine Netztechnik vollständig wiederverwendet, weiterverkauft oder recycelt wird. Darüber hinaus hilft Vodafone mit smarten IoT-Technologien anderen Unternehmen dabei, ihren C02-Fußabdruck zu minimieren.

Diversität ist in der Unternehmenskultur von Vodafone fest verankert und wird durch zahlreiche Maßnahmen gefördert. Dazu zählen Angebote zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf ebenso wie Netzwerke für Frauen, Väter oder LGBT’s bis hin zu Diversitäts-Schulungen für Führungskräfte. Vodafone respektiert und wertschätzt alle Menschen: unabhängig von ethnischer Herkunft, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung, Geschlechtsidentität, Glauben, Kultur oder Religion.

Weitere Informationen: www.vodafone-deutschland.de oder www.vodafone.com.

*Gender-Hinweis

Lediglich aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird häufig nur die grammatisch männliche Form verwendet. Gemeint sind stets Menschen jeglicher geschlechtlicher Identität.

 

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Tobias Krzossa

Head of Media Relations