Digital CleanUp-Experiment zum Earth Day

Weltweit rund 5,8 Millionen Tonnen CO2 jährlich durch digitalen Datenmüll

3 Min.
22. April 2022
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  • Digitaler Datenmüll: 1 Terabyte Cloud-Daten emittieren jährlich bis zu 210 Kilogramm CO2
  • Mit diesen Tipps & Tricks lässt sich der eigene Energie-Verbrauch und Datenmüll reduzieren
  • Vodafone sorgt für digitalen Frühjahrsputz mit dem Digital Clean Experiment – inklusive live CO2-Tracker

Zum diesjährigen Earth Day unter dem Motto #InvestInOurPlanet, macht Vodafone auf ein kaum bekanntes Problem aufmerksam: digitaler Datenmüll. Laut einer Studie des amerikanischen Unternehmens Veritas Technologies wurden allein in 2020 5,8 Millionen Tonnen CO2 durch digitalen Datenmüll produziert. Unmengen an ungelesenen E-Mails im Spam-Postfach, Messenger-Daten sowie Duplikate von Fotos, Videos und anderen Dateien: je 1 Terabyte Daten in der Cloud setzen jährlich bis zu 210 Kilogramm CO2 frei. Der Berg an digitalem Datenmüll zeigt: Digitalisierung ist zwar der Schlüssel zu mehr Nachhaltigkeit, doch nur solange jeder Einzelne verantwortungsvoll damit umgeht.

Wie entsteht CO2 durch Cloud-Nutzung?

Dateien, die auf Clouds und digitalen Speicherplätzen liegen, werden in Rechenzentren verarbeitet. Werden also Bilder, Videos & Co. in Clouds gespeichert, entstehen je nach Rechenzentrum unterschiedlich hohe CO2-Emissionen. Im Forschungsprojekt 'Green Cloud Computing' des Umwelt Bundesamts von 2020 wurden verschiedene Rechenzentren miteinander verglichen. Dabei zeigte sich, dass die Bandbreite der Emissionen jährlich zwischen 105 Kilogramm und 153 Kilogramm CO2-Äquivalenten pro Terabyte Speicherkapazität liegt. Damit die Daten auf den Bildschirm des jeweiligen Geräts gelangen, muss der im Rechenzentrum erzeugte Datenstrom durch Telekommunikationsnetze geleitet werden. Das ist ebenfalls mit Energie-Verbrauch und einem CO2-Fußabdruck verbunden. Je mehr Daten also auf Online-Speicherplätzen liegen, desto höher ist der Energie-Verbrauch und CO2-Ausstoß durch die Rechenzentren. Vodafones Rechenzentren werden zwar mit 100 Prozent Grünstrom betrieben, doch noch besser als Grünstrom ist: weniger Strom.

So einfach lässt sich Energie-Verbrauch & Datenmüll reduzieren

Alle Cloud-Nutzer in Deutschland, die je 1.000 Fotos auf Clouds speichern, produzieren gemeinsam jährlich rund 11.000 Tonnen CO2. Das ist in etwa so viel, wie durch ca. 87.000 Flugreisen von Hamburg nach München entstehen. Insgesamt kommen zusätzlich 291 Tonnen CO2-Emissionen durch E-Mails und 3.758 Tonnen CO2 durch Messenger-Daten in der Cloud zusammen – und belasten das Klima. Mit diesen einfachen Tipps und Klicks kann jeder Einzelne gegen die digitale Umwelt-Verschmutzung aktiv werden:

Rund 11.000

Tonnen CO2 werden pro Jahr gemeinsam von allen Cloud-Nutzern in Deutschland produziert, die je 1.000 Fotos auf Clouds speichern.

Vodafone RedBox: Lokale Server verarbeiten Daten für private 5G Campus-Netze direkt vor Ort.
  • Digitaler Frühjahrsputz: Selbst, wenn Apps nicht genutzt werden, verbrauchen sie Energie und verschwenden monatlich Hunderte von Megabytes für überflüssige Updates. Ungenutzte Apps, Duplikate von Fotos, verwackelten Videos oder Titel in der digitalen Musiksammlung auf dem Smartphone, Tablet oder Rechner und digitalen Speicherplätzen können mit wenigen Klicks bereinigt werden. Das spart nicht nur eine Menge CO2 ein, sondern verlängert auch die Lebensdauer der Geräte. Kostenlose IOS-Applikationen wie Smart Cleaner oder Cleaner One helfen beim digitalen Frühjahrsputz. Um den digitalen Datenmüll von Android-Geräten zu entfernen, gibt es Files von Google und SD Maid. Auch der kostenlose Clean Master hilft Android-Nutzern beim Ausmisten.
  • Die Mailbox als besondere Baustelle: Laut Umwelt-Experten des Verbraucher-Service Bayern ist eine E-Mail genauso klimaschädlich wie eine Plastiktüte. Wer sich seinen Apps und Fotos widmet, sollte also auch gleich einen Blick ins Mail-Postfach werfen. Ältere E-Mails können ganz einfach ins Archiv verschoben oder gelöscht werden. Bei längeren Unterhaltungen reicht oft die Letzte – der Rest kann in den Papierkorb. Weitere Tipps: Newsletter und E-Mail-Verteiler nicht mehr abonnieren, Fotos nur in komprimierter Version versenden und automatische Mail-Benachrichtigungen von Facebook & Co. ausschalten – viele kleine Schritte, mit denen sich digitaler Datenmüll in der Mailbox ganz einfach verhindern lässt. Und nicht vergessen: auch den Papierkorb regelmäßig leeren.
  • Vorsorge ist besser als Nachsorge: Eine Vielzahl von Apps hilft dabei, auf dem Smartphone Ordnung zu halten. So kommt es erst gar nicht zu solch erheblichen Mengen an Datenmüll. Sowohl für IOS als auch Android hilft die App Dateimanager dabei, Programme und Dateien zu sortieren und den Überblick zu behalten.
  • Einfach runterschrauben: Wer die Tastatur-Vibration deaktiviert oder sein Gerät über Nacht ausschaltet, spart zusätzlich Energie. Die Dauer, wann der Bildschirm automatisch ausgeschaltet und das Gerät gesperrt wird, lässt sich ebenfalls einstellen. Je geringer die Dauer, desto weniger leuchtet das Display des Geräts vor sich hin und desto mehr Akku wird gespart. Denn das Display verbraucht nachweislich am meisten Akkulaufzeit.
  • Auch der Wechsel vom automatischen zum manuellen Modus lohnt sich: Im Automatik-Modus verbrauchen Geräte stetig Strom, da Aktionen im Hintergrund laufen. Bei der automatischen Bildschirmhelligkeit passt sich das Display laufend an die Lichtverhältnisse in der Umgebung an. Auch viele Apps laufen im Hintergrund, indem sie für die automatische Synchronisation auf das Internet zugreifen – selbst, wenn sie nicht genutzt werden. In den Geräte-Einstellungen lässt sich ganz einfach festlegen, welche App sich automatisch synchronisieren darf und welche nicht. Der Wechsel zum manuellen Modus spart Energie und damit auch Akkulaufzeit.
  • Weniger 'Ok'- und 'Danke'-Mails: Beim nächsten virtuellen Meeting einfach mal die Kamera auslassen, die Spielzeit auf dem Gerät allgemein reduzieren oder Newsletter und E-Mail-Verteiler nicht mehr abonnieren: Schon kleine Änderungen der eigenen Internet-Gewohnheiten können den ökologischen Fußabdruck erheblich verkleinern.
Planet statt Plastik: Vodafone sagt Plastikmüll den Kampf an. © Vodafone

Eine E-Mail

ist genauso klimaschädlich wie eine Plastiktüte.

Vodafone sorgt für Aufmerksamkeit: The Digital Clean-Experiment

Auf den Social-Media-Kanälen startet Vodafone am Earth Day eine #CleanUpForGood-Kampagne und macht mit dem Digital CleanUp-Experiment auf den digitalen Datenmüll aufmerksam. Mit prominenter Unterstützung aus der Social-Media-Welt will der Telekommunikationsanbieter möglichst viele Menschen dazu motivieren, beim Digital CleanUp-Experiment mitzumachen. Passend dazu können Nutzer auf der Kampagnen-Website von Vodafone angeben, wie viele Mega- und Gigabyte Daten sie von ihren Geräten und Cloud-Speichern gelöscht haben. Vodafone rechnet die Angaben in CO2 um und verfolgt die gesamten Einsparungen live mit einem CO2-Rechner. So kann jeder einen Beitrag zum Earth Day leisten – wenn es heißt: #CleanUpForGood.

Vodafone Deutschland

Vodafone ist einer der führenden Kommunikationskonzerne. Jeder zweite Deutsche ist ein Vodafone-Kunde – ob er surft, telefoniert oder fernsieht; ob er Büro, Bauernhof oder Fabrik mit Vodafone-Technologie vernetzt. Die Vodafone-Netze verbinden Deutschland: Familien und Freunde sowie Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Sie helfen auch dabei, entscheidende Sektoren wie Bildung und Gesundheitswesen gerade in Zeiten von COVID-19 am Laufen zu halten.

Die Düsseldorfer liefern Internet, Mobilfunk, Festnetz und Fernsehen aus einer Hand. Als Digitalisierungspartner der deutschen Wirtschaft zählt Vodafone Start-ups, Mittelständler genau wie DAX-Konzerne zu seinen Kunden. Kein anderes Unternehmen in Deutschland vernetzt über sein Mobilfunknetz mehr Menschen und Maschinen. Kein anderes deutsches Unternehmen bietet im Festnetz mehr Gigabit-Anschlüsse an als die Düsseldorfer. Und kein anderer Konzern hat mehr Fernseh-Kunden im Land.

Mit über 30 Millionen Mobilfunk-, fast 11 Millionen Breitband-, mehr als 13 Millionen TV-Kunden und zahlreichen digitalen Lösungen erwirtschaftet Vodafone Deutschland mit seinen rund 16.000 Mitarbeitenden einen jährlichen Gesamtumsatz von etwa 13 Milliarden Euro.

Als Gigabit-Company treibt Vodafone den Infrastruktur-Ausbau in Deutschland voran: Heute erreicht Vodafone in seinem bundesweiten Kabel-Glasfasernetz über 24 Millionen Haushalte, davon mehr als 23 Millionen mit Gigabit-Geschwindigkeit. In 2022 wird Vodafone zwei Drittel aller Deutschen mit Gigabit-Anschlüssen versorgen. Mit seinem 4G-Netz erreicht Vodafone mehr als 99% aller Haushalte in Deutschland. Vodafones Maschinennetz (Narrowband IoT) für Industrie und Wirtschaft funkt auf fast 97% der deutschen Fläche. Seit Mitte 2019 betreibt Vodafone auch das erste 5G-Netz in Deutschland und erreicht damit über 55 Millionen Menschen. Bis 2023 wird Vodafone 5G für 60 Millionen Menschen ausbauen.

Vodafone Deutschland ist mit einem Anteil von rund 30% am Gesamtumsatz die größte Landesgesellschaft der Vodafone Gruppe, einem der größten Telekommunikationskonzerne der Welt. Vodafone hat weltweit über 300 Millionen Mobilfunk-Kunden, mehr als 28 Millionen Festnetz-Kunden, 22 Millionen TV-Kunden und verbindet mehr als 160 Millionen Geräte mit dem Internet der Dinge.

Vodafone vernetzt Menschen und Maschinen weltweit. Und schafft damit eine bessere Zukunft für alle. Denn: Technologie ebnet den Weg für ein digitales Morgen. Dafür arbeitet Vodafone daran, sein Geschäft nachhaltig zu betreiben und die Umwelt zu schützen. Die Ziele: Bis 2025 klimaneutral und bis 2040 emissionsfrei zu werden. Um diese zu erreichen, nutzt Vodafone zu 100% Grünstrom, elektrifiziert seine Fahrzeugflotte, setzt auf eine grüne Lieferkette und stellt sicher, dass seine Netztechnik vollständig wiederverwendet, weiterverkauft oder recycelt wird. Darüber hinaus hilft Vodafone mit smarten IoT-Technologien anderen Unternehmen dabei, ihren C02-Fußabdruck zu minimieren.

Diversität ist in der Unternehmenskultur von Vodafone fest verankert und wird durch zahlreiche Maßnahmen gefördert. Dazu zählen Angebote zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf ebenso wie Netzwerke für Frauen, Väter oder LGBT’s bis hin zu Diversitäts-Schulungen für Führungskräfte. Vodafone respektiert und wertschätzt alle Menschen: unabhängig von ethnischer Herkunft, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung, Geschlechtsidentität, Glauben, Kultur oder Religion.

Weitere Informationen: www.vodafone-deutschland.de oder www.vodafone.com.

*Gender-Hinweis

Lediglich aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird häufig nur die grammatisch männliche Form verwendet. Gemeint sind stets Menschen jeglicher geschlechtlicher Identität.

 

LauraCaspers

Laura Caspers

Expert Corporate Communications